Border Allein Podcast · Folge vom 08. Mai 2026

Du redest von Veränderung – aber dein Alltag sagt die Wahrheit über dich

63 Min.SvenSelbstführung

Podcast-Cover Border Allein

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Worum es in der Folge geht

Viele Menschen reden über Veränderung, Heilung, Selbstführung und Wachstum.
Aber am Ende entscheidet nicht das, was du dir vornimmst, sondern das, was du täglich wiederholst.

In dieser Folge geht es um eine unbequeme Wahrheit:
Dein Alltag lügt nicht.
Er zeigt dir, was dich wirklich führt – nicht in der Theorie, sondern in der Praxis. Nicht in deinen Plänen, sondern in deinen Entscheidungen. Nicht in deinem Potenzial, sondern in deinen Standards.

Wir sprechen darüber, warum so viele Menschen glauben, sie seien schon auf einem guten Weg, obwohl ihr Alltag etwas völlig anderes zeigt. Es geht um Selbsttäuschung, um kleine Selbstverrate, um fehlende Konsequenz, um emotionale Ausweichmuster – und darum, warum echte Selbstführung nicht in großen Worten beginnt, sondern in unscheinbaren Momenten.

Diese Folge ist für dich, wenn du merkst, dass du mehr willst, aber dir selbst im Alltag noch zu oft ausweichst. Wenn du spürst, dass du eigentlich weißt, was zu tun wäre, es aber nicht stabil lebst. Und wenn du aufhören willst, dich über dein Potenzial zu definieren, während dein Alltag noch von alten Mustern geführt wird.

In dieser Episode erfährst du:

  • warum dein Alltag der ehrlichste Spiegel deiner inneren Führung ist
  • weshalb Wissen und Erkenntnis noch keine Veränderung bedeuten
  • wie kleine Entscheidungen deinen Selbstrespekt zerstören oder aufbauen
  • warum viele Menschen an ihrem Potenzial hängen bleiben
  • wieso Standards wichtiger sind als Stimmung
  • und wie du anfängst, dich im Alltag wirklich zu führen

Diese Folge ist kein Motivationstalk.
Sie ist ein Spiegel.
Und vielleicht genau der Weckruf, den du gerade brauchst.

Viele sagen, sie wollen sich verändern.
Ruhiger werden. Klarer werden. Stabiler werden. Erfolgreicher werden.
Aber ihr Alltag zeigt etwas anderes.

Denn dein Alltag lügt nicht.
Er zeigt, ob du dich wirklich führst – oder ob du immer noch von Stimmung, Ausreden, alten Mustern und kurzfristiger Entlastung gesteuert wirst.

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum kleine Entscheidungen dein Leben entlarven, weshalb Potenzial ohne Konsequenz wertlos bleibt und wieso Selbstrespekt nicht durch große Worte entsteht, sondern dadurch, dass du dir selbst wieder glaubwürdig wirst.

Wenn du genug davon hast, dich innerlich größer zu fühlen, als du es im Alltag lebst, dann ist diese Folge für dich.

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Transkript der Folge lesen

Automatisch erstellt und leicht bereinigt (Werbehinweise gekürzt). Kleine Hörfehler sind möglich.

Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Borner allein. Viele Menschen sagen über ihre Ziele, ihre Werte, ihre Heilung und ihre Entwicklung, aber der Alltag von den meisten Menschen zeigt, wer sie wirklich sind und was stimmt davon und was stimmt nicht. Dieser Folge rede ich ganz viel darüber, was mich eigentlich blockiert oder was die Menschen blockiert, wo eine Verwechslung vorliegt. Wo man falsche falsche Schlüsse zieht, wo man Stabilität verliert, Qualität mit Quantität verwechselt und ich glaube, das ist eine ganz starke Folge geworden und möchte jeden noch mal bitten.

Lasst ein Like da, drückt einmal auf das Plus oder auf den Daumen hoch, wo immer ihr uns seht oder mich seht und hört, folgt mir abonniert, aktiviert die Klingel. Und wer auf Spotify ein eine Unterstützung da lassen möchte, der darf das gerne tun. Die Verlinkung ist in der Erklärung dieser Folge im Transkript quasi und jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit einer Folge, die für meine Verhältnisse eine Überlänge hat, aber wo ich mich auch ganz klar positioniere zu Dingen, die man. Sich vorgaukelt und die man wirklich leisten kann und wo es um Potenzial geht, was man auch schöpft oder nicht.

Also viel Spaß und Haut rein, da sitzen wir wieder. Herzlich Willkommen zur neuen Folge Borderline. Mein Name ist immer noch Sven aka Borderline. Viele Menschen sagen, Sie wollen sich verändern, sie wollen ruhiger werden, klarer werden, stärker, erfolgreicher, emotional stabiler, aber wenn du dann bei vielen Menschen dir den Alltag mal anguckst. Dann siehst du eigentlich was völlig anderes. Und genau deshalb ist der Alltag meistens der ehrlichste Spiegel, den du oder ich als Coach jemals haben wirst. Weil guck mal nicht deine deine Vision, nicht deine Worte, nicht deine Absichten entlarven dich, sondern tatsächlich dein Alltag, du.

Und du bist nicht der Mensch, der du sein willst, sondern du bist in den in den in den Bereichen der Mensch, den du täglich trainierst. Das heißt also, ich kann nicht einfach ein Mensch werden, eine Persönlichkeit entwickeln, whatever, weil ich das sein will, weil ich motiviert bin, weil ich eine Vision habe, nicht weil ich tolle Worte sage und. Sondern es ist Learning by doing und viele Menschen gehen her, tatsächlich und verwechseln ihre ihre, ihre Wunschidentität mit gelebter Identität. Die fühlen sich wie jemand mit ganz viel Potenzial.

Aber leben eigentlich wie jemand, der 0 Selbstführung hat. Und genau das macht ja den Alltag so brutal ehrlich. Das ist unbequem, weil oftmals erzählt dir dein Alltag nicht die geilsten Geschichten, sondern der zeigt dir quasi immer wieder auf, was du wieder und wieder und wieder freiwillig wählst. Aber warum reden? Die Menschen lieber über Veränderung, als sie zu leben. Es ist einfach, wie soll ich sagen, es ist emotional angenehmer, über Veränderung zu sprechen als sie umzusetzen, weil Veränderung ist ein Ding, das ist maximal anstrengend.

Es ist maximal anstrengend, weil man nicht mehr mit dem Finger auf andere zeigen kann, sondern sich mit sich selbst auseinandersetzen muss. Erkenntnis fühlt sich oft schon, wieso eine Entwicklung an und dann sind viele Stolz darauf, verstanden zu haben, was ihr Problem ist. Aber. Nur das verstehen oder eine Erkenntnis zu haben, ist bei weitem alles, aber noch lange keine Führung. Nur warum du beziehungsweise nur weil du verstanden hast warum du so bist wie du bist, heißt das nicht, dass man sich führt. Klingt alles sehr sehr theoretisch, sehr sehr platt und.

Aber was ich damit mit der Folge erreichen will, ist ganz einfach. Dieses ist laufen da draußen, so viele Fake Leute rum, sage ich jetzt einfach mal die mehr Schein als sein sind, die so tun als ob sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, die so tun als ob sie in jedem Bereich der unschlagbare King sind. Und wenn man sich deren Alltag mal anguckt und deren Leben oder deren Lifestyle mal anguckt, dann sieht man relativ schnell, wer sich selbst belügt und wer nicht. Und nur weil jemand vielleicht vielleicht das Potenzial hat, heißt es noch lange nicht und?

Dass er es auch in die Realität umgesetzt hat, nur weil jemand die Absicht vertritt, ich mache jetzt alles anders, hat das nichts mit irgendeinem mit irgendeinem stabilen realen Verhalten zu tun. Und nur weil man irgendwas einsieht, kommt man nicht in die Umsetzung. Das ist ein Ding, das das, das erlebe ich tagtäglich. Tagtäglich. Dass viele denken, dass sie schon alles wissen, dass sie schon alles können, dass sie quasi eine wahnsinnige Selbstführung haben und in dem kleinsten Satz liegt dann der Teufel im Detail, und zwar in dem kleinsten Satz, wenn man, ich sag mal, wie man jemanden reden lässt und reden lässt und reden lässt.

Und denkt sich so. Und dann haust du einen Satz raus und dieses ganze Kartenhaus bricht quasi in sich zusammen, dieses, dieses nach außen. Darstellen zu wollen. Man hätte doch eigentlich gar keine Probleme. Man kommt mit seinem Leben klar, man kommt mit dem klar und überhaupt hier Frau Frau Müller von nebenan, die ist ja viel schlimmer dran und und und und man merkt quasi, dass die Leute ihre eigene, ihre eigene Belanglosigkeit, ihre eigene Hilflosigkeit und ihre eigenes nicht umsetzen können dann. Im Verhältnis zu anderen auf andere schieben und das ist oftmals, ist es hängen diese Menschen sehr oft ihrer sie hängen der ihrer eigenen Version von sich selber, hängen sie emotional nach, die hängen nicht in ihrer Realität.

Sondern die hängen tatsächlich an an der eigenen Version von sich. Die wollen glauben, dass sie eigentlich schon weiter sind, aber das Wort eigentlich ist quasi wieso ein wieso ein weiches Pflaster auf einer harten Wahrheit, auf einer harten Realität und das Wort eigentlich und aber hebt auch sowieso grundsätzlich jeden Satz wieder auf, weil eigentlich ist eines der gefährlichsten Worte überhaupt, denn eigentlich. Schützt dich davor, die Wahrheit über irgendwelche Dinge tatsächlich zu sehen, tatsächlich zu implementieren, tatsächlich als gegeben wahrzunehmen?

Eigentlich könnte ich das aber 2 aufhebende Worte, eigentlich könnte ich das, aber will ich ja gar nicht. Weil wem muss ich da was beweisen? Und das ist oftmals tatsächlich ein ein Muster, was man da erkennt, was euch direkt schon zeigt. Ne Kalle das Lippt so nicht das Lippt so nicht, ich hab dich da entlarvt. Guck mal, dein Alltag oder euer Alltag, der zeigt euch nicht, was ihr was ihr fühlt, sondern der zeigt, wie ihr euch führt. Alltag ist nicht nur Gewohnheit, sondern immer wieder ein Ausdruck innerer Führung oder im Umkehrschluss innerer Führungslosigkeit.

Führungslosigkeit natürlich in dem Sinne von wegen ich lasse mich gehen oder man versucht tatsächlich aus dem Alltag immer wieder so das Optimum rauszuholen und ich meine, das hat nicht immer funktioniert, da braucht man nicht drüber reden, ja, aber was jedem klar sein sollte, ein Alltag ist nichts Neutrales. Also ich höre ganz oft zu, von wegen ja, das ist ja Alltag, mein Leben ist Alltag. Okay, was zum Geier hindert dich denn daran, diesen Alltag, wenn er dir noch nicht gefällt, zu ändern? Alltag ist immer ein Ergebnis, ein Alltag zeigt dir, welche Kräfte in dir stärker sind, damit meine ich so so so Kräfte wie gehe ich in die Vermeidung oder bin ich bei mir?

Benutze ich eine Ausrede oder gehe ich in die Verantwortung? Leiste ich eine Führung oder gehe ich nur Impulsen nach? Habe ich ein Ziel oder nur eine kurzfristige Entlastung und das sind so Punkte? Die man sich einfach mal so ein bisschen auf die Zunge zergehen lassen sollte. Wie gestalte ich eigentlich mein Leben, mein Lifestyle, meinen Alltag, mein Mindset? Von mir aus nennt es, wie ihr es wollt, wie gestalte ich das eigentlich und wie festgefahren bin ich eigentlich, ich höre ganz oft, ich bin urlaubsreif Veto, ganz klares Veto.

Ihr alle kennt das. Ihr Fahrt im Urlaub und dann braucht man so 345 Tage, um sich zu akklimatisieren. Dann im besten Fall hat man eine gute Woche und dann fährt man zurück und jeder kennt das Gefühl nach dem ersten Tag wo er dann wieder arbeiten geht boah Scheiße, es fühlt sich so an als ob ich gar nicht im Urlaub war nee kann es nicht, kann es nicht derjenige der sich sagt ich bin urlaubsreif. Macht einen großen Denkfehler. Und jetzt kommen wir wieder zum Alltag zurück. Hat ein Problem in der Gestaltung seines Alltages, weil im besten Falle ist man doch dafür verantwortlich, dass man sich immer so fühlt, als ob man gar keinen Urlaub bräuchte, wenn man die Sachen die man tut aus Überzeugung tut, weil man nicht Beruf als Beruf sieht zum Beispiel, sondern als Berufung.

Weil man hinter etwas steht, weil man ein Ziel hat. Und wenn du aus dem Urlaub kommst oder man nichts macht oder im Urlaub dein dein Alltag in Anführungszeichen nicht vermisst. Da machst du grundlegend etwas falsch. Grundlegend macht man etwas falsch, ja, und dann gehen die Leute immer her und stürzen sich quasi. In irgendwelche motivierenden Phasen. Jetzt aber mache ich das und jetzt mache ich mal das nie, mach es nicht dann und dann mach es nicht, fang jetzt an, fang jetzt an, guck mal, Selbstführung zeigt sich doch da drin, wie man sich in gewöhnlichen, langweiligen, nervigen und unbeobachteten Momenten behandelt, wie man sich selbst behandelt, ja, wie spricht man mit sich selbst?

Was macht man Entschuldigung, was macht man, wenn keiner zuschaut, wie reagiert man bei kleinen Rückschlägen? Hältst du selber vor dir Wort, führst du dich oder verhandelst du mit dir? Lass die Sätze mal ein bisschen wirken. Wie spricht ihr überhaupt mit euch wie ich muss mal irgendwas trinken, wie reagiert ihr auf die kleinen Rückschläge von mir aus auch auf die Großen hält man selber sein Wort, was man sich selbst gegeben hat oder ertappt ihr euch dabei? Dass ihr auch für euch selber ständig das Wort Brecht Charakter, zeigt sich quasi nicht auf der Bühne, wenn ich mal diese Metapher so benutzen darf.

Charakter zeigt sich nicht auf der Bühne, Charakter zeigt sich in den Minuten, wenn niemand klatscht, wenn es ruhig ist. Wenn ihr für euch seid, wenn ihr in euch geht. Und wenn ihr euch einfach die Möglichkeit gebt, euch mit euch auseinanderzusetzen, guck mal, viele Menschen wünschen sich quasi diesen einen großen Wendepunkt. Und wenn ihr euch. Daran aufhaltet und daran hochzieht. Dann passiert einfach mal nichts. Ich kann natürlich hergehen und sagen, ich gehe nicht arbeiten, ich warte auf mein Lotto, gewinnen kann ich machen, die Chancen stehen 1 zu, ich habe keine Ahnung wieviel Millionen, aber diesen Wendepunkt auf den ihr da wartet, den könnt doch nur ihr herbeiführen.

Leben verändert sich immer durch kleine Mikro Entscheidung. Ich treffe eine kleine Entscheidung, diese kleine Entscheidung führt wieder zu einer neuen Handlung, zu einer neuen Konsequenz. Im besten Fall führt sie mich weiter so ihr alle kennt folgende Situation bleibe ich bleibe ich jetzt noch 20 Minuten hier im Chaos liegen oder soll ich aufstehen und. Soll ich mich betäuben oder etwas aushalten? Soll ich wieder prokrastinieren, prokrastinieren oder soll ich klar handeln? Euer Alltag ist nicht einfach nur eine Banalität, sondern der Alltag ist quasi die Werkstatt eurer Identität.

Wie gesagt, Ihr könnt auf diesen einen Moment warten, auf diesen Wendepunkt. Aber wann kommt der, wann Schellt der an, wann klopft er bei euch an, wann sagt er euch so? Jup, Dagmar, Bettina, Was weiß ich, hier bin ich euer Wendepunkt, Wir können Gas geben und. Und dann so, Oh nee, hör mal, nee, ich habe jetzt gleich noch einen Termin beim Friseur. Nein, für den Wendepunkt in Eurem Leben seid nur ihr verantwortlich, weil nur ihr habt es in der Hand zu entscheiden, wie euer Alltag, euer Leben, euer Lifestyle, eure Entscheidungen, eure bewussten Taten, wie sie weitergehen, welche neuen Konsequenzen möchte ich haben, welche alten Muster möchte ich ablegen?

Grabe ich weiter in der Vergangenheit oder bewege ich mich Richtung Zukunft im hier und jetzt selbst? Respekt, zum Beispiel durch durch kleine Entscheidung ist somit das Wichtigste was man erlangen kann. Ich treffe eine kleine Entscheidung oder ich treffe mehrere kleine Entscheidungen. Die aber dann ein großes Ganzes ergeben, ein, ein, ein so gesehen ein fertiges Produkt, vermeintlich fertig, ja, und das findet in kleinen Schritten in eurem Alltag statt, aber selbst Respekt ist ja nicht nur ein Gefühl selbst. Respekt ist etwas, wenn du dir selbst Glaubwürdig wirst nicht erscheinst, sondern wirst.

Und jetzt können wir uns mal fragen, wie oft verratet ihr euch selbst in kleinen Momenten, wo ihr sagt, so, ja es könnte ich. Aber nee, lieber doch nicht, ich will jetzt lieber doch nicht, aber nee, aber aber morgen. Ach nee, morgen habe ich gar keine Zeit, mich irgendwie weiterzuentwickeln. Ich spreche nicht von irgendwer, muss perfekt funktionieren, nein, aber wie oft verratet ihr euren eigenen Wendepunkt, wie oft verratet ihr eure Selbstführung, wie oft guck mal ihr vertraut. Euch oftmals selbst nicht kennt wahrscheinlich jeder von euch.

Ihr vertraut euch oftmals selbst nicht, nicht, weil etwas mit dir nicht stimmt, sondern du vertraust dir selber nicht, weil du dir zu oft selber das Wort gegeben hast, dir zu oft selber etwas versprochen hast. Was du dann nicht hältst, was du im Alltag einfach nicht umsetzt, wo du dir ein Ziel gesetzt hast und aus Bequemlichkeit, aus aus, aus fehlendem Mut gesagt hast. Ah nee, komm, ich breche mein Wort. Morgen fange ich an, ich reagiere da diesmal. Also sollte diese Situation noch mal kommen, dann reagiere ich anders, das lasse ich nicht mehr mit mir machen.

Ich ziehe das jetzt durch und dann kommen wieder und wieder Ausweichmanöver. Ihr knickt wieder ein oder man knickt wieder ein, man bekommt wieder diesen Impuls zu sagen, das ist mir zu unbequem, ich schieb das lieber auf und unterm Strich und dann sage ich ganz klar, so hart steht der Selbstverrat. Ein kleiner Selbstverrat, der wirkt erst mal unscheinbar, aber in Summe entsteht daraus ein Leben, in dem ihr euch einfach selber nicht mehr vertraut, indem ihr euch nicht mehr glaubt. Und wie soll da Selbstführung stattfinden können, wie soll da in irgendeiner Form eine Verbesserung stattfinden können?

Wie soll ich mir selber glauben, wenn ich meinen eigenen Wort nicht vertrauen kann? Wie soll ich mir da selber glauben? Viele haben früher zu mir immer gesagt, du hast so viel Potenzial, Potenzial klingt nach was ganz großem Potenzial. Klingt nach. Nach, nach, nach, nach Hoffnung. Potenzial klingt aber auch eigentlich könnte ich steckt wieder dieses blöde Wort, eigentlich mit drin. Was nützt euch das beste Potenzial? Es hat mir damals auch nichts genutzt, wenn man es im Alltag nicht umsetzt, dann ist Potenzial wertlos.

Völlig wertlos. Schön, dass du es hast. Vielleicht kriegst du im Eisladen eine Kugel Eis dafür. Viele Menschen lieben ihr Potenzial tatsächlich, weil sie dann nicht auf ihre fehlende Konsequenz schauen müssen, das heißt, die schieben ihr potenzialgefühl ah, ich könnte ja und ich weiß ja, dass ich kann und alle sagen, ich kann, aber brauche ich ja nicht, ich habe ja das Potenzial. Also begebe ich mich quasi gar nicht in die Situation einer möglichen Konsequenz oder ich schieb die fehlende Konsequenz dadurch ganz gemütlich auf Seite, weil Potenzial ist angenehmer.

Als die Realität, ich weiß das ist alles ein bisschen überspitzt heute, aber mir war es heute wichtig, auch so ein bisschen, oder mir ist es heute wichtig, auch so ein bisschen zu piesacken, dem ein oder anderen vielleicht mal so diese diese Nadel des des des Ansporns zu geben und. Und sagt dann auch so ganz bewusste triggernde Sätze wie zum Beispiel Potenzial ist reine Fantasie und das ist sie. Wie wollt Ihr wissen, ob ihr euer Potenzial komplett ausschöpft, wenn ihr es nicht versucht, dann ist und bleibt Potenzial eine Fantasie, nur der Alltag, nur die Umsetzung, nur das machen, das tun, das ist ein Beweis, das ist keine Fantasie.

Egal wie gut oder schlecht ihr es macht, darum geht es gar nicht. Es geht ja nicht darum, hier der perfekte Mensch zu werden, die perfekte Leistung zu bringen, perfekt in Job und Schule zu sein, in Partnerschaft zu sein, darum geht es gar nicht, aber nur sich hinzusetzen und quasi zu sagen, ja, aber am besten immer noch, ich kann gar nichts dafür, ich bin wie ich bin. Dann haltet euch weiter jahrelang an eurem Potenzial fest und sagt euch weiterhin, ich könnte so viel. Ich wäre eigentlich so stark, ich habe so viel in mir, mag sein, aber dein Leben, dein Alltag.

Dein dein Lifestyle reagiert niemals auf das, was in dir schlummert. Es reagiert immer nur auf das, was du wiederholt, lebst, was du dir selber vorgibst und umsetzt, nicht ungenutztes Potenzial macht dein Leben besser, sondern wirklich gelebte Standards, die machen es besser. Ich weiß nicht, ob ich den einen oder anderen hiermit treffe. Ich weiß nicht, ob jetzt irgendein Partner seinen Partner angucken und sagen, hör mal, hör mal, hör mal zu, was er da sagt. Das was ich hier so so Lachs runter erzähle, das ist eine Transformation die stattfindet, und deswegen sage ich das auch hier so überspitzt und klar, nur die Motivation alleine nicht alleine hilft euch nicht weiter, ich sage euch immer wieder Motivation ist eine Schlampe die kommt und die geht und.

Die kommt und die geht so wie sie Bock hat, ist wie das Wetter. Morgen kann es regnen, übermorgen die Sonne scheint, manchmal wechselt das Wetter zehnmal am Tag, Motivation macht das gleiche, Mal kommt sie, mal ist sie da und mal ist sie wieder weg. Wer sich auf Motivation verlässt, wird sein ungenutztes Potenzial niemals in seinem ganzen Leben ausleben können, erleben können, beweisen können. Warum hängen Menschen eigentlich so am Potenzial? Warum hängen Menschen an Potenzial? Gehen wir mal in die Psychologie und fragen uns das mal aus psychologischer Sicht.

Warum hängen Menschen an ihrem Potenzial? Weil Realität oftmals, oder dass das Verstehen und erkennen der Realität weh tut, weil Alltag auch ganz viel Demut verlangt, ganz viel Demut, weil Wiederholung für viele langweilig ist. Ich muss etwas immer wieder trainieren, probieren, um etwas zu verbessern, aber Wiederholungen sind ja langweilig. Und jetzt kommt was ganz Blödes, weil echte Veränderung. Ne, die ist nicht mit mit mit Gold überzogen, die ist nicht glamourös, die ist nicht in Diamanten gepackt, sondern die ist trist und für viele Außenstehende jedenfalls vielleicht erst im ersten Moment überhaupt nicht wahrnehmbar.

Aber ihr könntet diese Veränderung glamourös für euch feiern. Aber nach außen wirkt sie nicht glamourös, so ganz im Gegenteil, sie kann sogar anstößig wirken. Du hast dich aber verändert, ist meistens immer mit Negativität behaftet, weil euer Umfeld auf einmal merkt, so scheiße das ist, aber nicht mehr derselbe Mensch und warum hängen Menschen noch an ihrem Potenzial? Wenn man dann nichts mehr einfach so lax behaupten kann, sondern man liefern muss. Man muss abliefern und das ist etwas, da scheuen sich viele vor etwas zu behaupten, ist die eine Sache, aber abzuliefern ein Versprechen an sich selbst einzuhalten, das ist eine andere Hausnummer, Leute, das ist eine andere Hausnummer und.

Ihr merkt jetzt in den letzten Folgen weht der Wind in dem Podcast so ein bisschen anders. Meine Geschichte ist nicht zu Ende, ist nicht zu Ende erzählt, um Gottes Willen, die fängt jetzt erst richtig an und ich bin auch froh und stolz darüber, euch auf diesem Weg mitnehmen zu dürfen. Ich habe das glaube ich schon ein paar Mal gesagt, ich habe keine Lust mehr, Aufklärungsarbeit per se zu betreiben. Sei es im Internet noch hier im Podcast. Was das angeht, habe ich alles erzählt und ich bin selber meine beste Aufklärung.

Ich für mich selber, ich bin der lebende Beweis dafür, wie man mit scheinbar aussichtslosen Situationen umgehen kann, das sage ich ohne ohne mich hier zu beweihräuchern, sondern das ist eine Tatsache, das ist ein Beweis so, ich habe abgeliefert. Ich habe abgeliefert, ich habe mein Potenzial genutzt, in sämtlichen Hinrichtungen genau. Ich arbeite gerne mit Menschen. Sven 36 hinrichter Vollstrecker oder Scharfschütze, naja, wie auch immer, ich habe abgeliefert, in allen erdenklichen Richtungen. Sei es als Vater, sei es als Betroffener, sei es als Partner, sei es als Mensch, sei es vor allen Dingen vor mir selbst, weil nur das, was ich beeinflussen kann, kann ich auch potenzieren, kann das Potenzial ausschöpfen.

Ich kann nicht das Potenzial von irgendeinem, der mir jetzt zuhört oder zuschaut, ausschöpfen, das kann ich nicht. Ich kann euch eine Richtung vorgeben, ich kann euch einen Vorschlag machen, aber ich kann euch nichts an eurem Potenzial nehmen, es euch geben und sagen, mach mal nee, auf den Trichter muss jeder selber kommen und deswegen. Guck mal, es geht gar nicht nur darum, einzig und allein, dass der, dass der, dass hier gezeigt wird, wie diszipliniert man ist. Nein, ich habe ganz viele Situationen im Leben, wo ich mit Sicherheit alles, aber nicht diszipliniert bin, aber das zeigt 1, ob ich bereit bin, mich von meiner schönen erschaffenen Selbstgeschichte zu trennen, und zwar schön erschaffte Selbstgeschichte in Form von.

Die anderen waren schuld. Ich kann nichts dafür, ich könnte, wenn ich wollte, aber ich will nicht dieses ganze schönreden. Die Bereitschaft habe ich gezeigt und die äußert sich nicht in ständiger Disziplin, in ständigem Perfektionismus, das ist nicht das Ding, das ist nicht das Ding und das verstehen viele falsch. Es ist nicht das Ding, ob ich jeden Gedanken, richtig, jede Situation richtig bewerten kann. Jede Handlung von mir, jede Aussage, jedes irgendwas, ob ich alles richtig bewerten kann, ob alles das, was von extern auf mich zukommt, ob ich das richtig bewerten kann, darum geht es nicht.

Es geht nicht darum, dass ich perfekt funktioniere, um Gottes Willen, wo kommen wir denn da hin, wo kommen wir denn da hin, der Mensch, der von sich meint, der wäre perfekt, der hat mal ganz kräftig einen an der Klatsche, aber so ganz kräftig, dem müsste man mal die Schüssel gerade rücken, aber. Ich habe die Bereitschaft dazu gezeigt, um mein Potenzial angefangen offenzulegen und mich nicht mehr zu bescheißen und mir ganz klar Versprechen abgegeben. Manche Versprechen waren definitiv zu hoch gesteckt, aber manchmal ist ein Bruchteil von einem Ziel zu erreichen viel wichtiger als ein endgültiges Ziel, weil der Bruchteil.

Oftmals auch dafür sorgt, dass man neue Richtung einschlagen kann, dass man wandelbar ist, dass man, dass man quasi be Water my Friend passt dich an, passt sich deinen Gegebenheiten an, ist übrigens ein Zitat von Bruce Lee Be Water my friend sei wie Wasser, Wasser schmiegt sich überall an und ich schmiegt mich meinem Leben an. Ich gebe meinem Leben einen Sinn und nicht umgekehrt, es geht nicht. Und ich habe lernen müssen, das Potenzial abrufen, in die Selbstführung zu gehen, mir dabei geholfen hat, die Mauern meines alten Alltages einzureißen, und zwar die des Alltages, quasi der meine alten Muster schützt.

Ich hoffe, ich habe das. Einigermaßen verständlich ausgedrückt. Das heißt, meine alten Muster habe ich vor mir selber gerechtfertigt dargestellt in meinem Alltag und habe mich. Lange vor mir selbst verkrochen hat mir lange auch selber Dinge versprochen, die ich nicht gehalten habe und und und. Und ja, das ist sind so Dinge, die ich irgendwann mal für mich selber. Erkannt habe ich muss, ich muss selber überlegen, die ich selber für mich erkannt habe, die ich dann allerdings lange nicht umsetzen konnte, weil ich nicht wusste, wie ich wusste einfach nicht wie ich wusste, ich fühle mich in meiner Haut nicht wohl, sagen wir es mal so, ich wusste, dass ich mich selber von mir.

Meine meiner Emotionen, meinen Gefühlen, meiner meinen, meinen Handlungen und meiner Haltung vor allen Dingen mir selbst gegenüber, dass ich mich verstecke in meinem Alltag. Die Hörer, die jetzt schon lange dabei sind. Jetzt muss ich selber überlegen, nee, die Phase kennt ihr nicht mehr, ich habe zum Schluss, bevor ich. Damals mein erster Aufnahme gemacht habe, habe ich die Arbeitsstellen gewechselt. Innerhalb von ein paar Monaten, weil ich gedacht habe, ich kann mich in jeder Arbeitsstelle neu verstecken. Und wenn ich der Meinung war, ich bin aufgeflogen, habe ich eine neue Arbeit gesucht, nach außen hin eine offizielle Herausforderung gesucht, mein Potenzial ausgeschnitten habe ich nicht, habe ich nicht, ich habe mich dahinter versteckt und ich wurde immer unglücklicher tatsächlich, ich habe mir Strukturen quasi angewöhnt, die mehr als toxisch für mich waren und habe mir quasi ein Chaos.

Leben, Lifestyle und Alltag angewöhnt, einfach um meine alten Muster für mich zu schützen. Ich glaube, so kann man es ausdrücken. Ich habe mir also dauernd meinen Tag komplett voll gepackt, Arbeit, dies, dass jenes am besten noch Sport, keine Ahnung, musste mich ständig ständig irgendwie ablenken, bloß sich das Gefühl der Lehre irgendwie zu spüren. Ich habe mich quasi in Dauerstress versetzt, damit ich meine Verantwortung verschieben und von mir schieben kann und mir immer wieder in irgendeiner Form neue Projekte erschaffen, damit ich mich nicht mit dem Wesentlichen befassen muss.

Bis dieses Konstrukt irgendwann für mich aufgeflogen ist und ich gemerkt habe, damals unbewusst. Heute habe ich Wörter dafür, Abläufe dafür, aber ich gemerkt habe, dass ich mit Sicherheit alles tue, aber mich nicht führe, sondern ich war quasi führungslos. Ich war führungslos. Wie ein ein ein Schiff ohne Ruder, wie ein Boot, ohne was weiß ich. Ohne Wasser keine Ahnung so und bin irgendwann so auf den Trichter gekommen, dass der chaotische Alltag oder der chaotische Lifestyle eine eine. Dass er quasi wie ich habe den wie ein wie ein Versehen gesehen.

Aber das war ein in sich von mir gut errichteter Fluchtmechanismus vor mir selbst, vor allem, was mir in irgendeiner Art und Weise zum Schluss auch unbequem vorkam. Was mich in in in Zustände versetzt hat und so und so. Weil wenn mein Alltag, so habe ich es damals empfunden, laut genug ist, dann muss ich mir die kleinen leisen Wahrheiten erst gar nicht anhören. Und das war damals wie heute ein Satz, wenn drum, wenn bestes Beispiel, viele kennen das vielleicht am Auto rasselt, irgendwas klappert was. Wie repariert man das am schnellsten?

Richtig, man macht das Radio an, man hört das Problem nicht mehr in der Hoffnung es läuft und das war mein Alltag, mein Alltag war laut immer ihr alle kennt meine Geschichte, ihr alle wisst was ich was ist auch völlig hupe mein Alltag war laut, damit ich meine kleinen leisen Wahrheiten nicht hören musste respektive mich nicht damit auseinandersetzen musste. Und im besten Fall noch sagen konnte, da bin ich ja nicht schuld dran. Ich mach und tu doch. Ich war einer von denen, ich wollte immer Ruhe, Ausgeglichenheit, hab aber ständig Unruhe gebaut, ich wollte immer Klarheit in meinem Leben, ich wollte eine Struktur, ich wollte etwas erreichen, auch etwas, worauf ich stolz bin.

Habe aber in einer Dauerüberforderung gelebt und irgendwann habe ich gesagt, ich will Heilung, aber habe mir meine eigenen offenen Baustellen quasi in Perfektion aktiv gehalten und quasi. Quasi ist es ja so, dass mein Alltag mich quasi geschützt hat. Das ist gar nicht wichtig gewesen, was ich tue, sondern dass der Alltag, mein Lifestyle, mein Mindset zu der Zeit mich geschützt hat, vermeintlich, vermeintlich und in der Folge ist es jetzt so, dass. Ich erkläre euch hier nicht großartig. Wie funktioniert die Selbstführung, wie komme ich da am besten rein, was muss ich tun?

Das kommt vielleicht über die Zeit, jetzt erkläre ich euch erstmal und erzähle euch erstmal die ganzen negativen Aspekte, die ganzen Voraussetzungen, die viele, viele, viele kennen und deswegen erzähle ich das auch, mich eingeschlossen, auch ich kenne das. Ich habe das alles selber erlebt, durchlebt, alles auf meinen Nacken, auf Nacken mancher Mitmenschen, von mir auf den Nacken, von dem dies keine Ahnung. Ich habe das alles miterlebt, ich habe das alles soweit miterlebt, um heute da sitzen zu können und zu sagen, das will ich so nicht, ich will mich wieder selbst führen, ich.

Und diese Selbstführung fängt meiner Meinung nach da an, wo man aufhört. Jede Stimmung und jede Missstimmung zu einem Maßstab zu machen. Ja, wo ich gemerkt habe, ja, Gefühle sind Real, zum Beispiel nur als Beispiel, wir sind aber nicht richtungsweisend, wir sind nicht richtungsweisend, weil sie nicht wahr sind, wir. In dem Moment, weil ich falsche Gedanken habe. Deswegen sind meine Gefühle zwar wahr, aber eigentlich am falschen Platz. Ich habe gemerkt, dass keine Lust, gar kein Argument ist. Ich habe gelernt, dass innere Unruhe, alles andere, aber kein guter Masterplan ist.

Und ich habe gemerkt, ja, es gibt verschiedene Stimmungen. Ich muss aber nicht auf alle reagieren oder sie dürfen mich nicht regieren. Eine Stimmung darf mir sagen, was so einigermaßen mit mir los ist. Aber es darf keinen Besitz oder sie darf keinen Besitz von mir ergreifen, ich bin eigenverantwortlich dafür, tatsächlich solange ich nicht oder wenn ich nicht eigenverantwortlich für meine Stimmung wäre. Würde ich zulassen, dass es außen mich quasi, wie soll ich sagen, sagen wir manipuliert? So ungefähr so, weil wenn deine Stimmung jeden Tag entscheiden darf, wer du heute bist, dann führt dich nicht dein Ziel, sondern dann führt dich dein Zustand.

Ich hoffe ihr versteht, wie ich das meine, meine Stimmung entscheiden darf, wer ich heute bin. Dann führt mich nicht mehr mein Ziel, dann führt mich mein Zustand, mein mentaler, mein emotionaler, mein körperlicher um eine Standards, die. Heutzutage in der Ausführung sage ich mal oder so wie ich es versuche zu leben, versuche es klappt nicht, alles immer ja, aber meine Standards heute, ich tue bestimmten Dinge nicht nur weil ich mich danach fühle, sondern weil ich sie umsetzen möchte. Ich muss mich nicht immer nach allem fühlen, muss müssen, ich halte bestimmte Grenzen nicht nur dann, wenn ich gerade stark bin, sondern ich halte sie auch dann, wenn es mir nicht gut geht, weil ich weiß, ich muss sie halten vor mir, vor anderen, und wichtig ist, ich Sorge für mich nicht nur dann, wenn ich gerade mal motiviert bin, sondern meine meine Selbstfürsorge, die ist ein fester Bestandteil für mich geworden, ein fester Bestandteil.

Und das ist ganz wichtig, dass man sich nicht nur um sich sorgt, wenn man gerade mal die Motivation dazu hat. Und ich verhandel auch nicht großartig mit mir. Ja, ich verhandel nicht, indem ich sage, Ach komm, ach, ist doch scheißegal. Ach, machen wir morgen. Ich verhandle nicht mehr. Ich habe mir ein Wort gegeben, in dem ich sage, ich kümmere mich darum, und wer mich kennt, der weiß, ich halte meine Versprechen also zu einem großen Prozentsatz jedenfalls. Und wer jetzt denken, Standard wäre ein Gefängnis, dem kann ich nur sagen, ein Standard ist kein Gefängnis, sondern ein Gerüst, das ist ein Gerüst und kein Gefängnis, ja.

Leute, die sie die ne gute innere Führung haben, die haben nicht zwangsläufig immer bessere Gefühle haben die nicht so ist das, die haben nicht nur bessere Gefühle, nicht immer bessere Gefühle, die haben einfach bessere Standards, ein besseres Grundgerüst, ein besseres Gerüst. Selbstführung zum Beispiel heißt nicht, dass ihr hart seid, ohne irgendeinen Anflug von Menschlichkeit, von Emotionalität. Selbstführung heißt, sich selber ernst zu nehmen, sich zu regulieren, sich zu stoppen, neu auszurichten und sich nicht jeden Tag neu zu verlieren.

Aber wie kann man denn sich einen Alltag bauen? Der im besten Fall nicht mehr gegen einen arbeitet. Wie kann man sich einen Alltag bauen oder wie kann man ihn konkret umsetzen? Ein Hebel zum Beispiel wäre hör auf dich an deinen Ausnahmetagen zu messen, das heißt misst dich nicht an den Tagen, wo etwas richtig gut gelaufen ist, sondern berechne quasi deinen Durchschnitt und. Berechne deinen Durchschnitt. Man hat gute Tage, man hat schlechte Tage, starke Tage, nicht ganz so starke Tage, berechne deinen Durchschnitt, wenn du dich an Ausnahmetagen misst.

Das sind teilweise Sachen, die wiederholen sich vielleicht auch gar nicht, aber das Leben besteht aus Wiederholungen und aus Wiederholungen lernen wir und aus Wiederholung entstehen Automatismen. Beobachtet eure wiederkehrenden Alltagsmuster, zum Beispiel wenn. Ey, wann verrate ich mich, in welcher Situation? Dann halte ich mein eigenes Versprechen nicht, wo weiche ich regelmäßig irgendeiner Sache aus, wo beruhige ich mich vielleicht nur kurzfristig, was mir aber langfristig schadet, zum Beispiel Alltagsmuster beobachten, einfach beobachten.

Wo sind meine Muster? Guck mal, macht jeden Tag irgendetwas Kleines, was aber nicht verhandelbar ist. Vor euch selber nicht, nicht zu verwegen. Ich änder jetzt direkt mein ganzes Leben mehr und dat Dingen, dat geht schief, dat kann ich mir versprechen nee fangt an, ich stehe zu einer festen Uhrzeit auf Punkt ich stehe morgens um, kann ich zum Beispiel, stehe morgen um spätestens 06:00 Uhr auf. Es sei denn, ich werde früher wach, dann stieg er früher auf und fange an. Das ist das geile bei mir mittlerweile, es ist ein Automatismus, ich muss mich zu nichts zwingen, zu gar nichts.

Ich habe mir angewöhnt, zu einer festen Uhrzeit aufzustehen, egal ob ich vielleicht mal einen Tag frei habe oder nicht, und am Wochenende ist es egal. Da habe ich die. Keinerlei Dogmen, Phrasen oder irgendwas auferlegt ist. Die halte ich mir ganz bewusst einfach frei. Die Verplane ich auch nicht, ich plane, ich habe aufgehört etwas zu planen, Planung erzeugt Druck, ich habe aufgehört spontan Dinge zu zu sagen, ich sage ja, wenn ich schaffe, komme ich gerne vorbei, wenn ich das schaffe, gerne. Wenn es natürlich Dinge sind, die wirklich sein müssen, weil sie terminlich gebunden sind und irgendwelche was weiß ich, Werkstätten, Ämter oder sonst sowas.

Das Klammer ich jetzt mal aus, aber ich plane nichts mehr. Ja ich antworte und plane nicht mehr aus einer Emotion heraus, sondern ich bewerte das erstmal für mich möchte ich das möchte, ich weiß es gar nicht vielleicht, was ist denn wenn ich an dem Tag keine Lust hab weißt du was? Ich halt es mir offen, ich plane nichts mehr, man kann das Leben nicht planen. Es geht nicht, es geht einfach nicht so. Ich habe mir zum Beispiel angewöhnt, dann zusätzlich jeden Tag, und das ist auch nicht verhandelbar, mit dem Hund rauszugehen, weil der muss raus, der muss laufen, jeden Tag gut, ich bin jetzt jeden Tag anderthalb Stunden, Stunden, anderthalb bin ich mit dem Hund unterwegs, und ich habe mir angewöhnt, jeden Abend mal kurz darüber nachzudenken, was geil war, heute, mehr nicht und.

Es gibt viele, die die führen auch ein ein, ein, ein Tagebuch, ein eine Art Journaling über zum Beispiel, was ist heute gut gelaufen, ein Erfolgstagebuch, ein, ein, was auch immer für ein Tagebuch, das finde ich geil, wer schreibt, der bleibt, wäre auch eine Möglichkeit wichtig für mich aber. Ich bin Logiker, ich brauche etwas in meinem Alltag, was Wahrheit quasi sichtbar macht, indem ich mir Fragen stellen, in welchem Thema bin ich absolut klar, wo bin ich inkonsequent, wo rede ich mehr als ich tue und wo bin ich stabiler geworden.

Das heißt, ich schaue immer oder sie immer zu, dass ich mir selber. Fragen stelle quasi, die ich mit Wahrheit beantworte, mit absoluter Wahrheit und nicht mit schönen Rederei. Und der wichtigste Punkt, das habe ich euch schon ein paar Mal gemacht, ersetzt Schuld ersetzt Schuld durch Verantwortung, durch Eigenverantwortung sage ich mittlerweile in sehr vielen Folgen, das weiß ich aber. Es macht keinen Sinn für sich keine Verantwortung zu übernehmen. Dann bleibt alles, wie es ist. Es bleibt alles, wie es ist. Viele Traumata, viele Trauma sind ausgelöst worden durch andere Menschen habe ich alles schon groß und beide erklärt, tut es aber gerne noch mal in einer Phase in eurem Leben vielleicht, wo ihr keine Verantwortung übernehmen konntet, weil ihr Kinder wart.

Jetzt sind wir erwachsen. Wir können jetzt Verantwortung übernehmen für uns selber. Ich kann jetzt jahrelang hergehen und sagen, das und das ist mir angetan worden, und das ist, das ist mir angetan worden, ja, das ändert aber nichts, das ist und mitunter einer der Gründe, warum ich mit der tiefen Psychologie nicht d Accord bin, also jedenfalls nicht komplett bis gar nicht irgendwo dazwischen. Ich habe, habe ich auch schon 1000 mal erzählt, eine eine eine Klientin bei mir, die war Patientin 13 Jahre lang traumatherapie, 13, verdammte Jahre und 13 Jahre hat man ein Trauma nach dem anderen aufgerissen.

Ja, es ist schlimm, was ihr passiert ist. Definitiv kann sie es ändern, nein, sie ist jetzt in der Verantwortung das, was vor ihr liegt, beeinflussen zu können und das im hier und jetzt. Sich selbst ändern zu können, Punkt. Ich lebe gerade, ich bin mein jetziges Muster und genau da setze ich an, was juckt mich, egal wie weh es tat, dass ich verlassen worden bin, dass ich dies bin, dass ich das bin, wie kann es dich ändern und Verantwortung hat nichts mit Selbsthass zu tun, sondern Verantwortung ist der Moment. Indem ihr aufhört, euch selbst zu verlassen.

Dann übernehmt ihr Verantwortung. Jetzt stelle ich euch mal so ein paar Fragen, die dürft ihr euch gerne für euch selbst beantworten, weil ich kann es ja nicht tun, wie soll ich es beeinflussen können, wo in eurem Alltag seid ihr wirklich ehrlich zu euch? Und wann spielt ihr euch was vor? Was wiederholt ihr quasi täglich, was euch eigentlich schadet, welche Ausrede benutzt ihr am häufigsten, wo wisst ihr quasi ganz genau oder wisst schon längst, was zu tun wäre? Aber ihr tut es nicht. Wo verratet ihr euch selbst oder euer Wort und wo darf ich aufhören oder wo könnt ihr aufhören groß zu reden und klein zu liefern?

Guck mal vielleicht ihr müsst nicht heute. Euer ganzes Leben ändern, aber vielleicht einfach nur aufhören, euch euren Alltag schönzureden, damit ich schon viel geschafft. Tja, ich glaube, habe ich noch irgendwas. Ich glaube nicht. Vielleicht ein Abschluss kommen, ein Abschluss vielleicht noch mal zu sagen, um das noch mal hier ganz rund zu bringen. Euer Alltag lügt nicht, der zeigt dir nicht, wer du sein möchtest. Der zeigt dir, wer du bist. Ja, das ist gar nicht als als Verurteilung gemeint, im Gegenteil ja. Ja, wenn wie soll ich sagen, sieht es als Chance, sieht es als Chance, denn wenn euer Alltag euch wirklich transparent sichtbar macht, wo ihr steht.

Dann könnt ihr aufhören, euch mit Potenzial, mit Ausreden, mit mit Stimmung und und keine Ahnung und Hoffnung selbst zu belügen. Oder mitmache ich schon mit Phrasen zu belügen, dann könnt ihr quasi wirklich anfangen euch zu führen, nicht irgendwann Leute, nicht irgendwann nicht an diesem Wendepunkt Tag, der ohne euch nicht zustande kommt. Nicht, wenn ihr euch mal besser fühlt, nicht wenn alles irgendwie gerade mal leichter ist, sondern dann genau da, wo dein Leben gerade jetzt stattfindet, in euren eigenen kleinen Entscheidungen und Rahmen, die Ihr habt.

Denn am Ende formt ja nicht das. Was du dir vornimmst, dein Leben, sondern das, was du wieder und wieder und wieder zulässt, was du trainierst oder was du stoppen lernst. Dein Alltag lügt dich nicht an, so, ja ihr lieben, ich glaube, ich habe auch warte mal kurz über eine Stunde läuft. Läuft bei mir als letzten Satz habe ich euch noch rauskommen, einen habe ich euch noch raus, du brauchst nicht mehr Potenzial. Du brauchst mehr Wahrheit in deinem Alltag und mit diesem Satz entlasse ich euch jetzt heute endgültig. Mein Name ist wenn und ich bin Ecke Bonner allein und vor allen Dingen bin ich jetzt raus, weil ich habe mich jetzt auch leer geredet und.

Und das war für mich eine sehr anstrengende Folge, aber eine Folge, die mir krass Spaß gemacht hat und ich glaube, ich könnte noch eine Stunde länger quatschen. Tue ich jetzt aber nicht, das heb mir das nächste Mal auf, also bis später, Tschüss in dieser Folge. Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Borner allein. Viele Menschen sagen über ihre Ziele, ihre Werte, ihre Heilung und ihre Entwicklung, aber der Alltag von den meisten Menschen zeigt, wer sie wirklich sind und was stimmt davon und was stimmt nicht. In dieser Folge rede ich ganz viel darüber, was mich eigentlich blockiert oder was die Menschen blockiert, wo eine Verwechslung.

Vorliegt, wo man falsche falsche Schlüsse zieht, wo man Stabilität verliert, Qualität mit Quantität verwechselt und ich glaube, das ist eine ganz starke Folge geworden und möchte jeden noch mal bitten, lasst ein Like da, drückt einmal auf das Plus oder auf den Daumen hoch, wo immer ihr uns seht oder mich seht und hört, folgt mir. Abonniert, aktiviert die Klingel und wer auf Spotify ein eine Unterstützung da lassen möchte, der darf das gerne tun. Die Verlinkung ist in der Erklärung dieser Folge im Transkript quasi und jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit einer Folge, die für meine Verhältnisse eine Überlänge hat, aber.

Wo ich mich auch ganz klar positioniere zu Dingen, die man sich vorgaukelt und die man wirklich leisten kann und wo es um Potenzial geht, was man ausschöpft oder nicht. Also viel Spaß und Haut rein.

Hinweis: Der Podcast teilt persönliche Erfahrungen und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. In einer akuten Krise: Telefonseelsorge 0800 111 0 111, Notruf 112.