Border Allein Podcast · Folge vom 01. Oktober 2026
Wer bin ich eigentlich?
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Worum es in der Folge geht
Ich hab mir ein Jahr Geduld versprochen. Gehalten hab ich's vier Wochen.
Das hier ist kein Coach-Gedönse. Das ist ein ehrliches Update von jemandem, der gerade selbst mittendrin steckt: all in gegangen, nervös geworden, und plötzlich mit der Frage allein, die ich sonst mit anderen bearbeite – wer bin ich eigentlich?
Coach? Mentor? Entwickler? Closer? Ich rede über das Gefühl, niemandem gerecht zu werden. Über Geld, über Angst, über Selbstverlust in kleinen Dosen. Und darüber, warum ich gerade jeden Tag meinen eigenen Samen ausgrabe, um zu gucken, ob er schon wächst.
Du nimmst mit:
🌱 Warum Säen nicht Ernten ist – und was du stattdessen messen kannst
🚗 Warum Nervosität mitfahren darf, aber nicht lenken
🏷️ Warum ein Titel dir nie sagt, wer du bist
Und eine Frage für deine Woche:
„Hast du diese Woche das gesät, was du säen wolltest?“
Wenn ja, bist du auf dem Weg. Auch wenn du noch nichts siehst.
Für alle, die gerade selbst etwas aufbauen – ein Business, einen neuen Job, ein Leben nach einer Trennung oder nach einer Therapie. Egal, was du baust: Hab Geduld mit dir. Ich versuch's auch.
💬 Ich freu mich über ehrliches Feedback – gerne auch kritisch:
Co;Gether → https://cogether.de
Border Allein → https://borderallein.de
✉️ coaching@borderallein.de
Kapitel
0:00 Ein Versprechen – und wie lange es hielt
0:41 Vier Wochen später: nervös
1:58 Auch Coaches haben sie nicht alle
4:41 Findungsphase heißt loslassen
6:39 Aushalten – und warum es wehtut
7:41 All in
9:40 Wer bin ich eigentlich?
11:09 Ehrlich übers Geld
14:43 Zu anspruchsvoll? Vier Wochen vs. ein Jahr
16:56 Nervosität darf mitfahren – aber nicht lenken
18:22 Säen ist nicht Ernten
20:29 Ein Titel sagt nicht, wer du bist
22:08 Selbstverlust in kleinen Dosen
23:03 Was ich jemandem im Coaching sagen würde
24:10 Und du?
26:44 Wofür ich es mache
27:22 Dein Feedback
Coaching ersetzt keine Psychotherapie oder ärztliche Behandlung.
Transkript der Folge lesen
Automatisch erstellt und leicht bereinigt (Werbehinweise gekürzt). Kleine Hörfehler sind möglich.
Ich hab mir vor ein paar Wochen, hab ich mir ein Versprechen gegeben. Ein Jahr Sven, ein Jahr. Brauchst du? das aufzubauen. Wie lange hat mein Versprechen mir selbst gegenüber gehalten? Vier Wochen. Genau vier Wochen. Mein Name ist Sven und diese Folge wird ein bisschen anders als die anderen Folgen. Quasi ein ehrliches Update. Worum es geht? Nach dem Intro. Uuuhhh… Ja, Versprechen muss ja eigentlich im Moment. Da bin ich. Wie bereits erwähnt, vier Wochen habe ich mir ein… Vor vier Wochen habe ich mir Versprechen gegeben, du gibst der ganzen Sache Zeit, ey, du baust da was auf und und und.
Und du hast dir gesagt, ey, ein Jahr brauchst du Minimum, Achtung, Maximum sogar zwei Jahre, bis das alles läuft, bis gewisse Mechanismen greifen und und und. Du wartest noch mit den ersten Sales-Gesprächen, egal. Vier Wochen später, Sven nervös. Das hab ich mir anders vorgestellt, das musste eigentlich, weil bin ja ich und das musste laufen. Und alle anderen sagen, ey Digga, es sind gerade mal vier Wochen seit das läuft. Und in welche Gedankenmuster verfalle ich? Ja, dann kann ich aber nicht alles richtig gemacht haben.
Ich hab noch nicht alles geleistet, weil sonst wären ja schon die ersten Erfolge sichtbar. Ich hab jetzt dies gemacht, ich hab das gemacht und vergiss dabei auch komplett, wie weit wir eigentlich schon sind. Wie weit das alles ist. Und ich will euch hier, wie gesagt, ich will euch erklären mit dieser Folge, dass auch ich sie nicht alle hab. dass auch ich, obwohl ich Coach bin, ich kann mich nicht selber coachen. Ich habe gelernt, mit Dingen umzugehen, Joa. Das habe ich gelernt. Und tue ich auch jetzt. Das werdet ihr hoffentlich in dieser Folge, so wie ich sie mir vorgenommen habe, auch hören.
Aber glaubt mal nicht allen Ernstes, dass ich ein, ein, wie soll ich sagen? Dass ich es leichter habe? Nee, Nee. Ihr wisst doch, der beste Küchenbauer hat zu Hause die schlechteste Küche stehen. Punkt. Fakt. Ist einfach so. Ist einfach so. Müssen wir so hinnehmen. Also. Und dementsprechend komme auch ich in diesen Gedankenstrudel, wo ich sage, ey, du hast doch nicht alles gegeben. Da geht noch mehr. (schaut sich um) Mikrofon, ich kann mein Mikrofon nicht sehen. okay. Ja, ich habe gerade gedacht, mein Mikro nimmt nicht auf, aber alles gut.
So. Ähm, schneide ich raus, diesmal. Und wo ich auch denke, ich habe nicht genug gemacht. Das ist ja klar, dass es hier noch keinen Erfolg gibt, weil ich muss viel mehr tun. Wenn ich dem jetzt nachgeben würde, diesem Gefühl, hätten wir innerhalb von zwei Monaten einen riesen Bauchladen an Produkten. sag ich mal, wo ich selber wahrscheinlich nicht mal … für Ahnung von habe. Also Schuster, bleib bei deinen Leisten. Trotzdem habe ich dieses Gefühl… Trotzdem habe ich dieses Gefühl von, du machst nicht genug. Das reicht so nicht.
Du musst ja allen und dir selber gerecht werden. Du musst ja hergehen und quasi, wie soll ich sagen? Du musst dahergehen und alle Erwartungen erfüllen. wo bewege ich mich? Richtig! Ich bewege mich im Außen. In diesem Moment bewege ich mich im Außen, aber da stehe ich gerade. Und ich bin auch äußerlich total ruhig, aber so nach innen bin ich der, der seine Gedanken, seine… Was ich sagen? seine Ambitionen irgendwo im Griff haben muss. da sprichst du und da lebst du und da denkst du nicht als Coach, sondern da bist du auch jemand, der steckt einfach mitten drin.
Und da stehe ich halt gerade. Und das kommen gleich noch ganz andere Sachen, wo ich mit mir struggle. Es ist eine neue Findungsphase bei mir und eine Findungsphase beinhaltet auch Das ist so ein Verabschieden alter Dinge. Dinge, die vorher super geklappt haben, die dann irgendwann ausgenudelt sind, sag ich mal. und die man dann mal wieder so ad acta legen muss. Und du gehst in eine neue Phase. jetzt kommt was, das sage ich auch immer wieder im Coaching. Wenn euch da draußen irgendjemand erzählt, eine Findungsphase, persönliche Veränderung, eine Selbstführung, Selbstfindung, egal was ihr nehmt, welche Begrifflichkeiten.
Wenn irgendjemand da draußen sagt, das tut nicht weh. Das machen wir. Wir machen deine, wir schreiben deine Glaubenssätze in einer Woche im Power… Keine Ahnung, Coaching, schreiben wir … Glaubt ihm bitte nicht. Glaubt ihm bitte nicht. Glaubt ihm einfach nicht, weil es Bullshit ist. Das wissen die Menschen auch selber. Eine Findungsphase heißt immer loslassen. Haben wir, ich glaube, im letzten Podcast darüber gesprochen. Heißt einfach loslassen, auch betrauern dürfen. Und trotzdem merkt man dann in diesen ganzen Findungsphasen, die man schon hatte, in dieser ganzen Weiterentwicklung, die auch ich jetzt hinter mir habe, merkste dann irgendwann mal, okay, aber in gewissen Mustern funktioniere ich einfach immer noch gleich.
Und jetzt kommt die große Gretchenfrage, ist das schlimm oder ist das nicht schlimm? Ich sage grundsätzlich, nein, es ist nicht schlimm, weil es mich dazu führen kann, dass ich Dinge anders betrachte. Das kann aber auch dazu führen, dass ich völlig frei drehe und denke, ich muss jetzt hier alles über einen Haufen werfen. Es ist eine ganz schwierige Phase gerade für mich, weil es geht Aushalten. Ich muss etwas aushalten. Und ich bin nicht gut darin, etwas auszuhalten. Ich werde immer besser, aber ich bin noch nicht gut.
Nochmal, das hier ist kein Coach-Gedönse. Das ist keine Coachesprache, sondern ich bin der, der auch mittendrin steckt. In Persönlichkeitsfindung, in Überdenken von sich selber, Auseinandersetzung mit sich selbst. Aber das ist ja einfach das Geile auch an der ganzen Sache, dass ich es tue. Aber da steckt auch Schmerz drin. Und jetzt, momentan seit Wochen, habe ich ganz viele Schmerzen. Wirklich Schmerzen, Schmerzen. Also ich spreche nicht von Schmerzen, Schmerzen, keine Ahnung, ich habe ein Bein verloren, aber Kopfschmerzen.
Sachen, die mir Kopfschmerzen bereiten. Sachen, die mir Angst machen. Sachen, die ich jetzt schon lange nicht mehr hatte, wie, wie geht es weiter? Weil ich bin einmal jetzt all in gegangen. Habe ich glaube ich schon ein paar Mal erwähnt. Da habe gesagt, ich setze jetzt alles auf eine Karte. Nicht weil ich Millionär werden möchte, sondern weil ich glaube, der nächste große Step ist jetzt genau richtig und ich weiß, dass es so ist. Ich weiß das. Und ich bin davon, ich bin davon auch maximal überzeugt. Maximal überzeugt.
Trotzdem hat man Schmerzen. Wisst ihr was das noch hervorruft? Wisst ihr was das noch hervorruft? auch geil, ne? Moment, Achtung! Ihr dürft live teilhaben. So, Augenblick. Moment. Sie sind live im Podcast. Möchten Sie was sagen? Tschüss. Was wollten Sie sagen? Sie wollen nur Tschüss sagen. Tschüss. Okay. Tschüss. Die Angela sagt Tschüss. Er hat aufgelegt. Das schneide ich nicht raus. Ich mache mal den Ton vom Handy aus. Ach ist das nicht herrlich. So aber das wirft, jetzt mal wieder den Bogen zu kriegen irgendwie, ich glaub ich weiß wo ich war, das wirft auch eine Frage nach diesem, nächste Step ist jetzt da.
Ich gehe den nächsten Schritt. Warum gehe ich denn eigentlich hier? Alter, jetzt bellt im Hintergrund ein Hund. Aber es ist so warm. Ich zucke hier für einen Podcast. Die Fresse. Die Schnauze. Na, wie heißt denn das kleine Kind? Das ist die Julia. Julia, die Frisse! So. Äh, ja, Iris hätte auch schon drüber nachgedacht, Comedy-Borderline-Podcast zu machen. Aber ich glaub, das war keine gute Idee. Na ja, gut. So, jetzt mal ernsthaft weiter. Ich bin an dem Punkt, wo ich auch denke, okay, wer bin ich eigentlich? Wer bin ich eigentlich jetzt?
Das … Oder was ist meine neue Passion? Und ich habe jetzt gerade ganz viele Optionen. Ja, ich bin Coach und ich liebe es zu coachen. Ich habe aber über die Jahre herausgefunden, dass es darüber hinausgeht, dass ganz viel Mentoring da mit drin steckt. Was das alles heißt, könnt ihr gerne auf der Co;Gether-Seite nachgucken. Da habe ich es auch nochmal erklärt. Wo liegen die Unterschiede? Das möchte ich jetzt hier nicht groß darauf eingehen, weil es Quatsch ist. Bin ich Software-Entwickler? Bin ich jemand, der Sales-Gespräche führt?
Und aktuell bin ich irgendwie von allem ein bisschen. Aber von allem ein bisschen zu sein, ist immer die schlechteste Variante von sich selbst. Sei in einem Ding 1000 % oder liefer in einer Sache 1000 % und du machst alles richtig. Liefer überall nur ein bisschen und das Ding geht im Arsch. Aber in der Phase bin ich jetzt gerade. Das ist eine Findungsphase. Und ich hab grad das Gefühl, keinem gerecht zu werden. Keinem. Weder anderen noch mir. Ich weiß aber, dass ich in dieser Phase bin. Wer ist Sven überhaupt? Hey, da hast dich verändert und ich merke, dass ich den nächsten Schub mache.
Aber zu welchem Preis? Ich bin jetzt mal ganz ehrlich. In diesem Projekt steckt eine Menge Geld drin. Ich bin, wenn ich sage, ich bin all in gegangen, … meine ich das so. Und das hat auch einen finanziellen Grund. Der … mich auch dazu bringt, … zu sagen, … okay, wer bist du jetzt eigentlich? Das alles ist ein Reset. Wer mich kennt, … wer mich wirklich kennt, weiß … auch aus dem Coaching, er weiß, … Geld ist … für mich grundsätzlich niemals ein Antrieb. Das weiß jeder, der bei mir im Coaching ist oder war.
wo ich gesagt habe, hast gerade kein Geld, es sei es egal, machen wir weiter, machen wir weiter, kriegen wir schon hin. So, ist mir alles scheißegal. Aber unterm Strich habe auch ich einen Kühlschrank, der gefüllt werden muss. Aber ich sag, ich bin all in gegangen, dann sprechen wir über eine gute fünfstellige Summe. die das bis jetzt verschlungen hat. Und da kommen so Sachen wie, das Auto geht dreimal kaputt in zwei Monaten, sprechen wir über 4. 000 Euro plus – der steht jetzt wieder. Und jetzt wird es so langsam kritisch bei mir.
Wo ich sag, alles klar, was mach ich jetzt? Investiere ich in mein Auto oder investiere ich da rein? Ich komm wieder auf den Punkt, keine Angst. Ich fang an zu strugglen. Aber ich bin es gewohnt zu strugglen und ich struggle nochmal auf keinem schlechten Niveau. Ganz klar, Kiste. Aber jetzt ist die Phase, wo sich rausstellt, wo geht meine Reise eigentlich wirklich hin? Ich habe da ein Riesending geschaffen und ich weiß, dass ich es habe, weil ich habe die ersten Sales-Gespräche geführt und jeder sagte, das ist mächtig, was du da hast.
Mächtig. Ja, ich weiß. Ich weiß. Wer bin ich? Bin ich der, der ein Sales-Gespräch führen möchte? Nee. Hab ich auch gemerkt? Bin ich gar nicht. Wenn ich mein Sales-Gespräch führe, hier nicht so, wo liegt der größte Schmerz und ich versuch keinem was zu verkaufen, ich sag, pass mal auf, ich bin Sven, ich hab das hier gebaut, weil ich alles andere Scheiße finde. Und ich will gucken, ob du zu mir passt. Ob ich überhaupt will, dass du bei mir buchst. Das hat mit Arroganz nichts zu tun, sondern ich will keine weiteren Kopfschmerzen.
Ich will wissen, passen diese Menschen zu mir. Ich nehme das, was ich tatsächlich in real life bin, nehme ich mit in mein Business. Ob mich das Geld kostet oder mir Geld bringt, kann ich euch nicht sagen. Wer bin ich gerade? Oder bin ich doch nur der Coach? Nur in Anführungszeichen. Bin ich doch nur der systemische Coach, der es liebt, die Leute zu entwickeln? Und so viele geile Resonanzen und so, so, so viele geile Fallbeispiele hat von Menschen, die hat jeder abgeschrieben, die heute glücklich sind, die im Leben stehen.
Das sage ich euch nicht, weil ich Werbung machen will, sondern weil ich mich frage, wer bin ich eigentlich? Wer bin ich eigentlich? Oder bin ich doch Mentor? Zehren die Leute von mir auf meiner Lebensgeschichte. Ja, tun sie. Kann ich aus meiner Erfahrung, die ich mittlerweile habe, Mentoring überhaupt darstellen? Alter, zu 1000 Prozent, aber wer bin ich eigentlich? Ich sitze doch hier und werde nach vier Wochen nervös, weil ich mein Versprechen nicht eingehalten habe, was ich mir selber gegeben habe. jeder der mich, Achtung, jeder der mich kennt, weiß, ich hasse es, Versprechen nicht halten zu können.
Ich hasse das. Weder für andere noch für mich wie die Pest. Wenn ich sage, ich bin 16 Uhr da, bin ich 15. 45 Uhr da. Wenn ich sage, wir machen das und es ist mir scheißegal, wie es mir gerade geht, machen wir das. Auch das geht gar nicht. Und jetzt breche ich Versprechen, was ich an mich gegeben habe. Wo ist der Haken? Du verfällst doch gerade in ein Muster, du wirst nervös, weil das Ziel, was du dir für in einem bis zwei Jahren gesetzt hast, nach vier Wochen nicht eingetroffen ist. Kann das sein, dass du ein bisschen zu anspruchsvoll bist, ein bisschen zu perfektionistisch, ein bisschen zu weltfremd?
Leute, nur kurz zur Erklärung. Google braucht alleine schon drei, vier Monate, die Seite zu ranken. Nach vier Wochen sagt sich Google, ja schön, dass du da bist. Die KIs wissen nicht, dass es Co;Gether gibt. Das wissen die erst nach einem halben Jahr. Und auch dafür habe ich Systeme gebaut, damit sie es wissen. Jetzt wissen die nicht, dass ich… Die wissen gar nicht, dass es mich gibt oder uns gibt, dass es Co;Gether gibt. Wissen die nicht? Und ich sitze hier und sage, Moment mal, aber was ist denn hier? Wieso kommen hier keine Anfragen noch und Löcher?
Ich habe hier ein System, das braucht jeder. Das muss doch jetzt jeder sehen. Habe ich doch irgendwas falsch gemacht? Dann kommt doch die Frage, wer bin ich eigentlich? Bin ich Coach? Bin ich Mentor? Bin ich Entwickler? Bin ich Seller? Oder Closer, wie man so schön sagt? Wer zum Geier sitzt hier? Und soll ich euch was sagen? Das ist keine Frage, mit der ich struggle. Sondern es ist eine Frage, die ich ausarbeite. Warum kann ich nicht alles sein? Warum kann nicht? Weil guck mal, wenn ich mir die Frage stelle, bin ich Coach, bin ich Mentor, bin ich Entwickler oder bin ich Closer?
Und irgendwie alles kann. Weil das die letzten Jahre einfach hervorgebracht hat. Warum darf ich nicht alles sein? Oder warum darf ich nicht zwei Sachen davon sein? Warum darf ich nicht einfach das sein, was ich gut kann? Ich kann quatschen. Ich kann relativ gut einschätzen. Ich weiß mittlerweile über die Jahre, dass ich ein … Wie sagte man mir? Achtung, ich muss zitieren, dass ich ein ganz außergewöhnlicher Coach bin und man so was noch nicht erlebt hat. Das ist ein Feedback. Also weiß ich für mich, und das nehme ich an, ich bin ein guter Coach.
Ein guter Mentor. Andere gibt es vielleicht, die sagen was anderes. Weil sie mich nicht mögen. Mir scheißegal. Stellt sich die Frage: Wer bin ich eigentlich? Stellt sich die Frage eigentlich: ist diese Nervosität, die ich habe, ist die schlecht? Darf die gar nicht sein? begrenzt die mich in meiner Frage, wer bin ich eigentlich? Die Angst, die Nervosität darf mitfahren. Das darf die Angst im Übrigen auch. Das darf jede Emotion. Die darf mitfahren. Jetzt kommt was ganz wichtiges. Die darf aber nicht lenken. Die darf das Auto nicht fahren.
Die darf den Zug nicht lenken. Keine Ahnung. Aber sie darf mitfahren, diese Nervosität, die garantiert mir, dass ich dran bleibe. Die garantiert mir, dass ich Dinge, ähm, auch mich weiterhin am Schirm habe. Dass ich mich kümmere. Dass ich mich, ähm, überwache. Die Frage werde ich dem allen gerecht. habe ich mir eigentlich schon selber beantwortet. Das was ich da baue, das bedeutet mir etwas. Und wenn einem etwas bedeutet, dann ist auch diese Emotion, ich habe Angst es zu verlieren. Klar, ich bin es gewohnt. Guck mal.
Momentan bin ich Gärtner. Jetzt werdet ihr wieder lachen. Wie hier Floria mit dem grünen Daumen. Nee, ich bin Gärtner. Ich habe ein Beet. Das heißt Beet G. Das ist das G-Beet. Okay, der kam nicht an. Ich merke schon. Ich habe ein Beet, in dem habe ich, und in diese Muttererde habe ich einen Samen gepflanzt. Ich habe etwas gesät. Und in diesem Samen sind Aufbruch drin. Da sind Unsicherheit, da alles gleichzeitig drin. Da ist aber auch ganz viel Optimismus drin. Ganz viel so, Tschakka, wir schaffen das. Ich habe etwas gesät.
Und aktuell ist es so, dass ich quasi jeden Tag diesen Samen wieder rausfahre und gucke so, bist du schon gewachsen? Ist aber scheiße. Wieso bist du nicht gewachsen? Ich stecke dich wieder rein. Ich nehme am besten noch einen zweiten Samen. Sicher ist sicher. Dass dieser Samen bewässert werden muss in der Muttererde. Ich weiß, dass dieser Samen bewässert… Ich bleib erstmal dabei. Dass der bewässert werden muss, damit er sprießen kann. Damit er irgendwann so… Plöpp! So aus dem Mutterboden mit dem ersten Sprössling rausguckt.
Das ist mir bewusst. Und dass ich meine gottverdammten Finger aus der Muttererde rauslassen sollte, ist mir auch bewusst. Ich weiß nicht, wer von euch noch die Zauberbohne kennt. Das war damals so eine Geschichte, Märchengeschichte, weiß es gar nicht. Sage, was weiß ich. Da hat, ich glaube, ein kleiner Junge eine Zauberbohne gepflanzt und innerhalb über Nacht ist das hochgerankt bis in den Himmel. Er ist hochgeklettert und war in einer neuen Welt. Da waren Riesen und keiner. Das, was ich da gepflanzt habe, ist aber keine Zauberbohne.
Es ist ein ganz stinknormaler Samen, den ich da gepflanzt habe. und den ich jetzt wässern muss, den ich pflegen muss. zu dem ich geduldig sein muss. Und nochmal, in diesem Samen steckt ganz viel drin. Ganz, ganz viel. Und mit diesem Samen kommt auch die Frage, wer bin ich? Jetzt sag ich euch mal was. Coach ist ein Titel. Mentor ist ein Titel. Closer ist ein Titel. Podcaster ist ein Titel. Der Podcaster, der Mentor, der Unternehmer, der Closer, der Coach. Ein Titel sagt niemals etwas darüber aus, was du machst und was du vielleicht gut kannst.
Er sagt dir einfach nicht, wer du bist. Und das ist eine Sache, die muss man sich nicht bei jedem gottverfluchten Umbruch neu verdienen. Ich muss gar keine Titel haben. Ich brauch keine Titelierung. Dann könnte ich auch weiterhin behaupten, ich bin der Borderliner. Das hab ich ja bewusst abgelegt. Bewusst. Ich hab diese Diagnose für mich verbannt. Das gibt’s nicht mehr. Ich bin ich. Ich habe gar keinen Titel. Ja, ich brauch einen Titel, damit ich auf Google gefunden werde. Ja, ich brauche einen Titel, damit die Menschen sich auf der Webseite zurechtfinden und sagen können, ja, da ist der Coach, da guckt man, Mentoring macht er auch.
Natürlich. Aber ich für mich. Mit der Frage, wer bin ich eigentlich? Der braucht gar keinen Titel. Braucht er nicht. Weil ich einfach mit dem, was ich tue, es so tue, dass es für mich zu 100 Prozent ist. Ja. Und natürlich habe auch ich gerade noch mal, auf den Anfang zu kommen, so eine Phase, wo ich so ein bisschen gefühlten Selbstverlust habe. So in ganz kleinen Dosen. Wo ich mich immer wieder dabei ertappe. Okay, ich gucke auf den Rechner. Gucke nach Zahlen, gucke nach Anfragen. Ich fange an zu grübeln. Und was suche ich?
Was suche ich? Ich such Feedback. Ich suche eine Bestätigung. Für das, was ich da gemacht habe, suche ich Feedback. Also eine Bestätigung. Ich suche es gesehen zu werden. Ich hab die Tage irgendwann auf Instagram und Reel gemacht, da ging es irgendwie so im Kern darum, Zuverlässigkeit wird immer im Außen gemessen. Und was ist mein Versprechen an mich? Ich messe mich gerade im Außen oder möchte mich messen lassen und vergesse so ein bisschen dabei das Versprechen an mich. Und was würde ich jetzt jemandem sagen, der zu mir ins Coaching kommt?
Und jetzt kommen wir aus dem Mentoring-Bereich. Ich würde ihm nicht irgendwo ein System geben, sondern ich würde ihm aus eigener Erfahrung sagen, Säen, also Säen, ist nicht Ernten. Wer täglich seinen Samen ausgräbt, sorgt dafür, dass der nicht wachsen kann. Ich würde ihm weiterhin sagen, bemesse oder miss irgendetwas, was du beeinflussen kannst. Kein Feedback, sondern miss dich selber. Hab ich geliefert. Und dann diese Kackfrage an einen selber. Würde ich das auch bauen, wenn es ein Jahr still bleiben würde? Wenn nichts passieren würde und ich das vorher wüsste und ich sage, ja würde ich.
Weil ich davon überzeugt bin. Ich würde bauen und ich würde auch jetzt nicht, wie soll ich sagen, anders bauen. Ich würde es genauso machen. Ich würds genauso machen. Warum erzähle ich euch das eigentlich alles? Schau! Ich glaube viele von euch bauen sich auch eine Plattform. irgendeine Plattform, neuen Job, vielleicht eine Trennung, eine neue Therapie oder neues Coaching, was gerade beginnt, im besten Fall ein neues Leben, was weiß ich. Und es ist egal, was man baut. Die Plattform ist der Oberbegriff. Und achtet doch mal auf euch, wenn ihr selber in der Situation vielleicht gerade seid.
Habt ihr Geduld mit euch? Oder habt ihr es so ganz still und leise gebrochen? Hast du diese Woche das gesät, was du säen wolltest? Und wenn du das mit Ja beantworten kannst, dann bist du auf dem Weg. Auch wenn der Samen noch in der Muttererde ist und du noch nichts siehst. Ich kann mir Feedback holen, indem ich aktiv mein enges Umfeld frage, wie gefällt dir das? Dann habe ich das Feedback. Egal, ob die gut oder scheiße. Wenn sie Scheiße sagen, dann heißt es aber für mich nicht, dass ich das direkt einstampfe, sondern sage, was daran findet ihr Scheiße?
Versucht es mal, guckt euch das dann nochmal an, ich ändere es. Und plötzlich sagen die Leute, jetzt ist geil. dann habe ich das Feedback von ein und denselben Leuten nur in einem ganz anderen Kontext. Plötzlich sagen die Leute, die vorher gesagt haben, Scheiße, jetzt ist geil. Vielleicht hast du nur so zwei, drei Sachen geändert. Hm? Dieses Säen bedeutet aber auch, und dieses Nicht jeden Tag den Samen aus der Muttererde rauszuholen bedeutet auch, dass man gewisse Dinge ablegen oder abändern muss. Zahlen zum Beispiel jetzt in meinem Fall.
Sich Zahlen oder Quoten oder was auch immer. nicht jeden Tag anzugucken. Oder nicht dreimal am Tag oder fünfmal am Tag, sondern einmal morgens gucken, Ende. Morgens E-Mail-Programm auf, keine da oder doch welche da, beantworten, das, zack, warten bis zum nächsten Mal. Ruhe reinbringen. Wie gesagt, man kann sich aktives Feedback holen. Oder man setzt sich sogar ein Datum im Kalender. In meinem Fall wäre es in einem Jahr. Und bis dahin stellt man nichts in Frage. Und das würde ich ja nicht machen, weil ich es perfekt kann, sondern damit ich mich daran erinnere.
Ich weiß nicht, wie das alles in einem Jahr aussehen wird. Aber ich weiß, wofür ich’s mache. Und alleine das ist es wert. Und wenn ich es durchziehe, weiß ich, dass ich mich auf mein eigenes Versprechen doch verlassen kann. Ich kann mich darauf verlassen. Ich weiß jetzt, dass ich nicht ernten kann, wenn ich den Prozess der Saat nicht abwarte. Ich weiß jetzt, dass ich auf mich aufpassen muss. dass ich geduldig sein muss. Mit mir selber. Und ich versuch’s auch. Es ist verdammt. Ist einfach. Ich würde mich freuen, wenn ihr auf www.
cogether. de mal vorbeigeht. Achtung! Ihr sollt nix kaufen. Aber gebt mir mal ein Feedback. Schreibt mir. Schreibt mir ne E-Mail an… Was weiß ich, ihr könnt schreiben, was ihr wollt. coaching@borderallein. de. Guckt euch bitte die neue Border-Allein-Seite mal an. borderallein. de Ähm… Auch da war für mich wieder ganz klar, wer bin ich eigentlich? Äh… Ich hab da jemand vermisst. Hallo, Herr Borodon. Ja, ich hab ihn vermisst. Aber nicht als Rückschritt, sondern ey, du hast mich so geil begleitet, warum gehst du nicht einfach weiter mit?
Ja? Warum nicht auch mal back to the roots? Guckt euch die Seite an, es wird euch gefallen, da bin ich sicher. Es wird euch gefallen. Ja. Leute, passt auf euch auf. Ich würde mich, egal über welches Feedback, über die Border-Allein-Seite oder die Co;Gether-Seite, nur als Feedback würde ich mich freuen. Und sag euch, seid geduldig mit euch. Ich versuch’s ja auch. Und wir hören uns nächste Woche wieder in diesem Sinne. Macht’s gut.
Hinweis: Der Podcast teilt persönliche Erfahrungen und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. In einer akuten Krise: Telefonseelsorge 0800 111 0 111, Notruf 112.