Border Allein Podcast · Folge vom 20. August 2026

Border Allein bleibt. Aber ich bin nicht mehr derselbe.

50 Min.SvenSelbstführung

Podcast-Cover Border Allein

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Worum es in der Folge geht

Diese Folge ist keine Produktvorstellung. Kein Launch-Talk. Kein „Jetzt wird alles neu“.

Sie ist ein Rückblick auf einen Weg, der auf einem Klinikbett angefangen hat – mit einem Podcast, der ursprünglich nicht viel mehr sein sollte als ein persönliches Tagebuch.

Damals war „Border Allein“ nicht einfach nur ein Name. Es war ein Gefühl.

Allein mit einer Diagnose.
Allein mit Gedanken, die ich selbst kaum verstanden habe.
Allein mit einer Geschichte, von der ich keine Ahnung hatte, wohin sie mich irgendwann führen würde.

Heute fühlt sich dieser Name anders an.

Nicht falsch. Aber anders.

Denn aus einer Stimme wurden Menschen.
Aus Aufklärung wurde Begleitung.
Aus persönlichen Erfahrungen wurde Coaching.
Aus einzelnen Ideen wurden Strukturen.
Und aus Border Allein ist mit der Zeit etwas entstanden, das längst größer geworden ist als eine einzelne Diagnose.

In dieser Folge nehme ich Dich genau in diese Entwicklung mit.

Ich spreche darüber,

– warum Veränderung für mich lange eher Bedrohung als Chance war
– warum ich irgendwann Angst hatte, meine eigene Geschichte zu verraten
– weshalb Loyalität zur Vergangenheit auch zur Sackgasse werden kann
– warum eine Diagnose Teil der eigenen Geschichte sein darf, ohne die gesamte Identität zu bestimmen
– wie sich mein Verständnis von Selbstführung verändert hat
– warum Rückschritte für mich heute nicht automatisch Stillstand bedeuten
– weshalb ich auch als Coach nicht „fertig“ bin
– und warum Entwicklung nichts mit Verleugnung zu tun hat

Und natürlich geht es auch um das, was jetzt entsteht.

Am Sonntag beginnt mit CoGether ein neues Kapitel.

Aber CoGether ist für mich kein Ersatz für Border Allein.

Es ist eine Konsequenz daraus.

Aus Jahren voller Fehler, Veränderungen, Coaching, Begegnungen, Ideen, Menschen und der immer gleichen Frage:

Wie kann Entwicklung besser funktionieren, ohne dass ein Mensch sich dabei selbst verliert?

Ich wollte nie einfach irgendeine Plattform bauen.

Ich habe angefangen, Systeme zu entwickeln, weil ich in meiner eigenen Arbeit immer wieder gesehen habe, wo Begleitung aufhört, obwohl Entwicklung eigentlich weitergehen müsste.

Und genau daraus ist CoGether entstanden.

Trotzdem bleibt eines unverändert:

Dieser Podcast wird persönlich bleiben.

Ich werde weiter über meine Fehler sprechen.
Über meine Vergangenheit.
Über psychische Erkrankungen.
Über Beziehungen.
Über Selbstführung.
Über Zweifel.
Über Dinge, die funktionieren – und Dinge, die grandios schiefgehen.

Denn Border Allein ist für mich längst mehr als Content.

Dieser Podcast dokumentiert einen Teil meines Lebens.

Vielleicht ist genau deshalb die wichtigste Frage dieser Folge gar nicht meine.

Sondern Deine:

Welche Sache war einmal ein wichtiger Teil Deiner Geschichte – muss aber heute nicht mehr Deine gesamte Identität bestimmen?

Vielleicht musst Du Deine Vergangenheit gar nicht loswerden.

Vielleicht musst Du nur aufhören, in ihr wohnen zu bleiben.

Am Sonntag beginnt für uns ein neues Kapitel.

Border Allein bleibt.

Sven

www.cogether.de

Transkript der Folge lesen

Automatisch erstellt und leicht bereinigt (Werbehinweise gekürzt). Kleine Hörfehler sind möglich.

Ich habe in den letzten Tagen ziemlich oft darüber nachgedacht, wie absurd der Name eigentlich geworden ist. Border Allein. Nicht, weil er falsch ist, sondern weil aus etwas, was damals wirklich mit Alleinsein angefangen hat, quasi inzwischen so viele Menschen, Geschichten, Beziehungen und Ideen entstanden sind, aus der ganzen Nummer, dass sich der Name heutzutage nicht mehr richtig anfühlt. Aber warum, weshalb, wieso, was da alles hinter steckt, wie es weitergeht, das erfahrt ihr nach dem Intro. Also bleibt dran. Wir sehen uns.

So, herzlich willkommen zu einer neuen Folge Border Allein. Und wie im Intro erwähnt, habe ich mir, wie gesagt, mache ich mir schon seit wirklich längerer Zeit echt Gedanken darüber. Nicht, wie dieser Podcast weitergeht, der geht weiter, auf jeden Fall. Und ich will auch gar nicht großartig was daran ändern, auch alle Namensgebung vielleicht nicht, ich weiß es nicht. So, aber Border Allein. Ihr alle, die mich jetzt schon lange, lange verfolgen, ihr wisst, wie dieser Name entstanden ist. Wer es nicht weiß, muss die ersten Folgen hören.

Der passt immer noch, der Name, aber irgendwie anders als früher. Anders als, ja wie soll ich sagen, er hört sich mittlerweile für mich absurd an, in dem Sinne, weil er mich reglementiert, weil er mich einstuft. Aus diesem Namen hört man das Wort Border Allein. Und ja, das ist ein Teil von mir. Und ihr alle, die ihr mich jetzt schon wirklich so lange verfolgt, habt natürlich auch irgendwo gemerkt, dass in den letzten Monaten, wenn nicht sogar im letzten Jahr oder in den letzten zwei Jahren, sich der Content nicht geändert hat.

Es ist immer noch persönlich, es ist auch viel auf Aufklärungsbasis noch, aber nicht mehr so, wie es mal angefangen hat. Ihr wisst, irgendwann gab es ja die Folge Adios, da hat man das quasi, wie soll ich sagen, abgeändert. Und ich habe den Namen geändert und, ja, aber das war es auch nicht. Es geht nicht um eine Namensänderung. Es geht nicht um eine Namensänderung. Es geht darum, dass das Wort Allein zum Beispiel hier nicht mehr stimmt. Damals in der Klinik war ich allein. Gefühlt damals mit meiner Diagnose und, und, und allein.

Und ich wollte ja damals mit dem Podcast einfach nur erstmal eine Art Tagebuch hochladen. Damals aus der Klinik noch. Und der Rest ist Geschichte. Der Rest ist einfach Geschichte. In der Zeit, in den letzten fünf, sechs Jahren, ist einfach unfassbar viel passiert. Unfassbar viel passiert und das hätte ich damals, ganz ehrlich, niemals, niemals für möglich gehalten. Ich habe dieses Gefühl von Alleinsein natürlich schon lange nicht mehr. Nicht nur bedingt durch eine Partnerschaft, sondern auch bedingt durch die ganzen Umstände, wie groß Border Allein wurde.

Es wurden Bücher geschrieben und, und, und. Aber all das erzählt ja meine Geschichte. Und all das erreicht ja nach wie vor immer noch ganz viele Menschen. Und auch die Entwicklung von Sven ist in diesem Podcast oder zeichnet sich in diesem Podcast hier an dieser Stelle, wie ich finde, extrem ab. Ähm, ich werde auch die Situation niemals vergessen. Es gibt so einige Situationen im Verlauf dieser Ära, sag ich mal, die ich nicht vergessen werde. Ich werde niemals vergessen, wie ich meine erste Folge eingesprochen habe, wie ich dazu kam.

Ähm, ja, ich war schon vorher Podcaster bei Fresse hat Vorfahrt und wusste natürlich, wie es alles funktioniert. Das war nicht das Problem. Aber ich saß auf diesem Bett, ich werde das nie vergessen, und, äh, hab die erste Folge eingesprochen. Wenn ich das heute nochmal anhöre, dann ist das wie aus einer anderen Welt. Wirklich wie aus einer anderen Welt. Aus einer anderen Zeit-Ära, Zeit-Epoche, nennst du es, wie ihr es wollt. Und, ähm, das war allein. So, dann habe ich noch ganz viele andere Szenen im Kopf, ähm, wo ich einen Podcast aufgenommen habe.

Auch in ganz kritischen Zuständen. Und aus all diesen einzelnen Segmenten, an die ich mich jetzt noch so erinnere, äh, und die durch jede einzelne Folge belegt ist. Weil ich habe ja nicht eine Folge runtergenommen. Es gibt im Archiv die eine oder andere nicht veröffentlichte Folge, nicht veröffentlichte Folge. Und es hat einen Grund, und, äh, das bleibt auch so. Äh, liegt aber bei mir im Archiv als eine Art Mahnmal, wie es mal war. Und, nochmal, ich hätte niemals gedacht, niemals, im Leben nicht, dass das, was da stand, am heutigen Tag daraus entstanden ist, aus dieser, aus dieser, ja, aus dieser Periode, das hätte mir das vor fünf Jahren jemand gesagt, ne, ähm, dem hätte ich, dem hätte ich einen Vogel gezeigt.

Dem hätte ich gesagt, Alter, guck mich mal an. Ja, ja, das, äh, das Leiden Jesu, so ungefähr. Äh, aber irgendwann hab ich, auch durch meine ganze Social-Media-Arbeit, ähm, aus der Aufklärung heraus, hab ich mich ja auch selber aufgeklärt. Ich hab mich ja selber quasi mitgeheilt. Ähm, ihr alle kennt die Entstehungsgeschichte, warum ich Coach geworden bin. Äh, die meisten wissen auch, äh, dass ich das schon, äh, weit, weit vorher schon beruflich zumindest, äh, mit, ähm, mit involviert hatte und, und, und. So, darum soll’s aber auch gar nicht gehen.

Aber so hat sich eins zum anderen entwickelt und vor allen Dingen nicht nur entwickelt, sondern auch verändert. Und wenn man, ähm, mir vor Jahren gesagt hätte, es wird sich viel verändern, ey, dann wäre ich schreiend weggelaufen. Veränderung und Sven, das ist nicht so toll. Das, äh, kann der gar nicht leiden? Eigentlich. Eigentlich. Bis ich verstanden habe, dass Veränderung was Gutes ist. Wenn die Veränderung in die richtige Richtung geht, logischerweise. Und, ähm, plötzlich, das war die erste Veränderung, die ich so gespürt hab, wurden aus meiner Stimme Menschen, will heißen.

Plötzlich wurde man transparent und plötzlich hat sich, ähm, hat sich ein öffentliches Interesse gebildet. Nochmal, als ich angefangen hab, haben das damals zehn Klinikbewohner gehört. Diese zehn Klinikbewohner haben es jeweils ein paar Leuten weitergereicht. Plötzlich hat die ganze Klinik den Podcast gehört. So ungefähr. Ne, ja, jetzt ein bisschen übertrieben. Und so ist es nach außen getragen worden. Und ich muss euch ganz ehrlich sagen, ich weiß den Zeitpunkt gar nicht mehr, wann ich es überhaupt nach außen getragen hab.

Das ist irgendwann, ich glaube, über TikTok entstanden. Schlaf ich tot, TikTok, Instagram. Ich weiß es nicht. Plötzlich kamen die ersten Mails. Und aus diesen ganzen Stimmen wurden plötzlich wirklich Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben. Und da sind, und jeder, wirklich jeder. Und, äh, das möchte ich auch ganz klar sagen, jeder von diesen Menschen hat seine Berechtigung. Die einen positiv, die anderen vielleicht negativ. Aber das ist, das bewerte ich überhaupt nicht. Äh, jeder Mensch hatte seine Berechtigung.

So. Und aus meiner Erfahrung, die ich in den Jahren auch gesammelt habe, über diese ganze Aufklärungsarbeit, da wurde halt eine Begleitung raus. Da wurde eine Begleitung für andere Menschen raus. Erst habe ich, ich weiß gar nicht, boah, Alter, wie viele endlose Nachrichten ich auf TikTok und Instagram und per E-Mail beantwortet habe. Da habe ich das erste Mal gemerkt, okay, die Sache ist ja ein bisschen größer, als ich dachte. Das ist mir das das erste Mal bewusst geworden. Wie sich ein, ein hilfeschreiender Mensch aus einer Klinik, der ein irgendwie weirdes Tagebuch einsprechen wollte, und das ist also bei Und das ist mir das so auch wie das ist mir das glaubt.

Ich irgendeinem Grund hochgeladen hat, heute respektiv betrachtet, die beste Entscheidung meines Lebens. Auch wenn das alles ganz viel, vor allen Dingen privaten Struggle mit sich gebracht hat. Glaubt mal nicht, dass Border Allein für mich privat immer nur von Vorteil war. Ganz im Gegenteil. Oh, da bin ich auf sehr, sehr viele Widerstände getroffen und gestoßen. Auf Entscheidungen, die darauf getroffen wurden, die mein Privatleben ganz, ganz stark verändert haben. Nicht negativ beeinflusst haben, sondern verändert haben.

Und auch da wurde aus meiner Stimme, wurden Menschen, die aber schon da waren, die aber quasi mit meiner Entscheidung, an diesem einen Tag, diese erste Folge hochzuladen, die in ich sag mal in Anführungszeichen Mitleidenschaft gezogen wurden oder damit leben mussten, dass Sven sich anders aufstellt. Nennen wir es mal ganz vorsichtig. Und in der Zeit ist ganz viel Scheiße passiert. Vor allen Dingen auch von mir verursacht. Oh, glaubt es mir. Und ich müsste, also wenn ich jedem wirklich einen Entschuldigungsbrief schreiben müsste, dann wäre ich 2041 noch dran und hätte vielleicht die Hälfte abgearbeitet.

So ungefähr. Aber aufgrund meiner Erfahrung habe ich dann irgendwann der Aufklärungsarbeit auch live auf TikTok geleistet. Im Nachhinein betrachtet, heutzutage für mich, wenn ich daran zurückdenke, der blanke Horror. War aber auch die beste Entscheidung. Jetzt im Nachgang. Warum der blanke Horror? Werdet ihr euch jetzt, ja wieso, aber war doch immer geil. Ja, auch das hat mich privat Beziehungen, Freundschaften gekostet. Ich war in meinem Tunnel drin. Ich wollte die Borderline, ADHS und was auch immer psychische Erkrankung welt, ich wollte sie retten.

Wobei das immer noch geblieben ist bis zum heutigen Tag, aber auf einer ganz anderen Basis. Komme ich aber später zu. Wollte ich jetzt sagen, auf Schulter vergessen. Also, genau. Und während der Zeit habe ich aber schon gemerkt, dass diese Themen nicht mehr nur so klein, im Kleinstgedanken auf Borderline oder sonst irgendwas beschränkt waren, sondern die wurden Step by Step by Step größer. Jetzt denkt ihr euch vielleicht jetzt gerade in diesem Moment nach zwölf Minuten, warum erzählt der uns das? Zum einen, ich komme gleich zum Punkt, könnte noch was dauern, zum anderen will ich aber auch jedem Einzelnen da draußen aufzeigen quasi, was Veränderungen bewirken können und dass sie möglich sind.

und ich kann natürlich nicht bewerten, ob ich damals oder heute oder wie auch immer einer der harten Borderline-Fälle war. Weiß ich nicht. Ich habe so viel unterschiedliche Menschen kennengelernt, die mit dieser Krankheit unterschiedlich umgehen und ja, es gibt natürlich die absoluten Härtefälle, da brauchen wir nicht drüber reden. Wobei, aber ist egal, ist egal. Ich will da gar nicht so weit drauf eingehen, weil mir sind heute andere Sachen wichtiger. Und als ich dann gemerkt habe, dass diese Themen größer wurden als Borderline, habe ich dann quasi gemerkt, dass ich größer geworden bin.

Also jetzt nicht Körpergröße, die ist geblieben bei 1,85. Nee, meine, die innere Veränderung hat mir eine andere Größe beschert. Und ich habe irgendwann gespürt, ja, diese abgedroschene 3-Euro-Phrasenschweinsatz, ich bin mehr als meine Diagnose, absolut korrekt. Absolut korrekt. Aber ich habe lange Zeit einen Fehler gemacht. Ich habe mich ja selber kategorisiert, ich bin Borderliner und trete auch nach außen so oft. Weil ich möchte für mehr Akzeptanz, für mehr Relevanz und auch für mehr Respekt uns gegenüber eintreten und kämpfen.

Weil in der Außenwahrnehmung Borderline immer noch als Monster-Eigenschaft, sage ich jetzt einfach mal, verschrien ist. so. Schöne Anfahnen verloren. Genau. Ich bin mehr als meine Diagnose. Irgendwie sowas habe ich gerade gesagt. So. Dann habe ich mir irgendwann die Frage gestellt und die hat wirklich ganz viel innere Konflikte auch bei mir losgelöst. Und das habe ich gemacht in der Zeit, als ich relativ alleine war. Darf ich mich überhaupt verändern, ohne meine eigene Geschichte zu verraten? Das war eine Frage, die ich mir ganz oft gestellt habe.

Weil da kommt natürlich auch die Außenwahrnehmung kommt dazu und auch die Resonanz, die man bekommen hat. So von wegen, ah, du veränderst dich ja, du bist nicht bei derselbe. Und das habe ich mir zu Herzen genommen. Und habe gedacht, das darfst du ja nicht machen, du verrätst nicht nur dich, sondern alle anderen da draußen, die dir bis jetzt zugehört haben, verrätst du. Also war das für mich nicht nur ein innerer Konflikt, sondern wirklich maximaler Struggle. Maximaler Struggle. Ich hatte Angst, wirklich Angst, Menschen zu verlieren.

Sei es aus der Community, sei es in der Hörerschaft hier im Podcast, sei es privat, sei es dies. Ich hatte Angst, einfach Menschen zu verlieren, indem ich mich verändere. Aber ich habe gemerkt, ich kann diese Veränderung nicht mehr aufhalten. Und diese Veränderung hat ganz, ganz, ganz, ganz viele Aspekte und war auch wirklich, wirklich das, wo viele heute im Coaching bei mir profitieren. Mittlerweile dauert im Coaching nur noch sechs bis zwölf Monate und die Leute sind durch damit. Tatsächlich. ich habe dafür Jahre gebraucht.

Jahre. Und ich habe auch heute, guck mal, ich habe ja meine Vergangenheit, die behalte ich ja. Die ist ja geschrieben. Meine Vita, meine Story ist geschrieben, aber ich stecke da nicht mehr drin. Ich stecke da nicht mehr drin. Jetzt gerade wühle ich mal so einen Augenblick darin rum. und auch der Teil Diagnose zum Beispiel. Das ist ein Teil meiner Geschichte, aber das bin nicht ich, das ist nicht meine Identität. Auf jeden Fall hatte ich ganz viel Angst, dass sich das alles irgendwie wieder so puff, weil so kannte ich es bis dahin nur, in Luft auflöst.

Ich hatte nicht am Schirm, wie sehr sich der Name Border Allein schon manifestiert hat. Wie groß der war, wie groß der wirklich war und ist, das hatte ich nicht am Schirm. Und von daher bin ich immer noch eine ganze Zeit lang immer wieder in meine eigene Vergangenheit abgedriftet, wollte die auch krampfhaft behalten, weil ich mich gegen das Neue echt gewehrt habe. Ich habe mich dagegen gewehrt, ich wollte das nicht. Wie gesagt, aus Angst getrieben oder aus Furcht, aus Erfahrungen, die ich gemacht habe, aus Momenten, wo ich sage, ja, aber das bist doch du, du darfst dich nicht verändern, das ist Verrat.

Du musst doch dir gegenüber loyal sein und allen anderen gegenüber auch. Allen anderen gegenüber auch. Und dir. Was ich damals nicht wusste, ist, dass diese Loyalität komplett falsch gesetzt war. Dieser Loyalitätsgedanke, vor allen Dingen den allen anderen gegenüber, das hat man mir oftmals unfassbar bitter für mich persönlich gezeigt, dass das irgendwie eine Sackgasse war. Oftmals. Aber wie gesagt, die Leute, die ich jetzt damit ansprechen würde, die würden gar nicht wissen, dass sie gemeint sind, weil sie es gar nicht raffen.

Aber all das hat dazu beigetragen, dass ich einen inneren Struggle hatte, der irgendwie nicht von dieser Welt war. So 0,0. Aber die Entwicklung, die hat sich nicht aufhalten lassen. Alleine dadurch, dass ich Menschen angefangen habe zu begleiten, zu coachen, alleine das hat dafür gesorgt, dass meine persönliche Entwicklung sich gar nicht aufhalten lässt. Und ich habe das ja auch nie als Beruf gesehen, sondern echt als Berufung. Und ich weiß, die ersten, vor meinem ersten richtigen Kunden, das weiß ich noch ganz genau, habe ich ganz viele Leute schon begleitet.

Und dann kam der erste Kunde irgendwann, dann kam der nächste und der nächste, dann kam die ersten Kunden, die dann auch wirklich geblieben sind. Ich meine, ich musste mich ja auch da reinfinden. Und was ich damit sagen will, ist, ich will jetzt gar nicht damit sagen will, diese Komorbidität Coach sein und sich selber zu entwickeln über die Leute, die man begleitet, die kannst du nicht aufhalten. Du hast da wie so eine Zwangsentwicklung. Du kommst gar nicht umher, weil ja auch der Gedanke, du musst ja immer einen Schritt weiter voraus sein, als der, den du begleitest.

Das ist auch logisch. Das war damals schon in der Kampfsportschule so. Das war schon immer so. In sämtlichen Führungspositionen, die ich hatte, du musst einen Schritt weiter sein, als die anderen. Damit du auch eine Berechtigung hast, etwas an Wissen, an Erfahrung weiterzugeben. Heute, ich weiß ganz genau, jetzt schon mal einen kurzen Schritt nach vorne. Ich weiß, heute denken alle, ich habe keinen Struggle mehr. Ich bin geheilt. Ich bin dies. Bullshit. Bullshit. Ich habe genauso Struggle wie jeder andere auch. Ich habe genauso schlechte und gute Tage.

Ich habe Phasen in meinem Leben oder in diesem Jahr auch, wo ich sage, oh, oh, oh, oh, pass auf Sven, sei vorsichtig, das alte Muster droht. Alleine aus diesem Aspekt heraus kann ich überhaupt Coach sein. weil ich das immer noch erlebe und fühle. Ja, ich rutsche da nicht mehr drin ab. Ja, ich habe alles im Griff, was das angeht. Und nein, ich habe nicht alles im Griff. Um Gottes Willen. Ich habe so viel, so viel Sachen, die ich mal alles andere als im Griff habe. aber aus denen ich immer wieder weiter lerne. Und das ist meine Entwicklung, meine Veränderung, mein Heute, dass ich weiß, okay, ich habe da Schwächen, aber ich kümmere mich darum.

Und wenn ich es nicht schaffe, dann sorge ich dafür, dass es irgendwie trotzdem geregelt wird. Kommen wir gleich auch noch zu, wenn ich es nicht vergesse. Und das sind alles Sachen, die ich heute komplett anders sehe als der Sven, der in diesem Zimmer, auf diesem Bett saß und die erste Folge angesprochen hat. Heute weiß ich für mich persönlich, es ist immer ein großes Wort, Selbstführung. Aber für mich hat sich das verinnerlicht. Eine Führung, ich führe mich selbst. Ich verlasse mich nicht auf mein Außen, ich führe mich selbst.

Und das, was ich selber nicht führen kann, führe ich, indem ich es nach außen wenigstens so weit kontrollieren kann, dass es mir hilft. Und das ist überhaupt nicht egoistisch gemeint. Ich weiß, dass Selbstführung sicherlich viel, viel sinniger ist als Selbstverlust oder Selbstsabotage. und eins ist mir irgendwann ganz klar geworden. Eine Entwicklung, eine Veränderung, ein sich nach vorne bringen, hat nichts mit Verrat an der eigenen Person zu tun. Entwicklung bedeutet nicht Verleugnung. Und dafür habe ich lange gebraucht.

Und diese Zweifel und meine Unsicherheit die ganzen Jahre, die waren Teil des Prozesses und haben ihre verdammten Berechtigungen. Oder glaubt ihr heute, dass ich mit allem, was ich tue, sicher bin? Oder dass ich keine Zweifel habe? Nein! Quatsch! Ich bin, man ist ja keine Maschine. Ja? Und wer jetzt denkt, dass Selbstführung, Entwicklung, was weiß ich, Persönlichkeitsentwicklung alles, dass das automatisch bedeutet und mit sich ziehen würde, dass man jetzt jeden Tag auf die Kette kriecht, Alter, vergiss es, macht euch frei von dem Scheiß.

Man nimmt die Dinge nur anders, man bewertet sie anders, man empfängt sie anders, man sendet sie anders. Ja, das stimmt. Aber unterm Strich, das Leben ist Struggle. Das Leben hat seine beschissenen und seine guten Seiten. Und mit beidem muss man umgehen. Mit beidem muss man einfach umgehen. Und ich weiß auch heute nicht genau, ich habe keinen Lebensplan in dem Sinne, ich weiß nicht, wo das alles noch hinführt, aber ich weiß, wo es bis jetzt hingeführt hat. Guck mal, ich habe irgendwann gemerkt, ist ja schön und gut, dass du dich entwickelst, dass sich deine Coaches entwickeln, aber man sieht nur Wachstum.

Mal hier und da wieder ein Rückschritt, aber man sieht nur Wachstum, was eine ganz gefährliche Nummer ist, muss ich euch sagen, weil man muss immer am Schirm haben, dass man auch Rückschritte hat. Mittlerweile sehe ich sie so, dass ich Anlauf nehme, dass ich nicht stagniere. Und all das habe ich mir aufgebaut. Und ich habe mich immer schwer mit dem Gefühl getan, auf etwas stolz zu sein, aber wenn ich mich trotzdem weiter verändert habe, obwohl ich schwere Verluste dadurch hatte. Privat und auch finanziell, weil ich habe am Anfang so viel Geld da reingebuttert, ihr habt keine Ahnung, was mich das alles gekostet hat, dieses Projekt Border Allein, was mich das alles gekostet hat.

Verlust und Investition betrieben, aber vor allen Dingen auch Selbstinvestition, ich habe in mich investiert und so habe ich das damals auch gesehen und ich war immer und bin auch immer der Meinung, ja, wenn man etwas aufbaut, dann muss man ganz unten anfangen, in der Hierarchie quasi, damit man versteht. Ich weiß noch, als ich damals die Werksführung hatte, von der Kunststoff Spitzerei, habe ich angefangen in dem Betrieb und habe an der Maschine gestanden. Ganz bewusst, ich war für Größeres eingestellt, aber ich habe mit dem Prozess von ganz unten, Step by Step durch Endkontrolle, dann durch dadurch, dadurch, dadurch, dadurch, ich kannte den ganzen Prozess dieses Unternehmens.

Und genau so ist meine Entwicklung heute zu betrachten. Ich weiß von ganz unten bis jetzt, wie es sich anfühlt und was richtig und was falsch und aus dem, was aus Border Allein entstanden ist, guck mal, Menschen, unfassbar viele Menschen kennengelernt, unfassbar viele Kontakte in riesen Netzwerk, noch mehr Coaches, noch mehr Begleitung und noch mehr Systeme, die ich mir aufgebaut habe. Und um diese Systeme aufzubauen, brauchst du eine Art von Erfahrung und Entwicklung persönlich. Und natürlich habe ich durch diesen ganzen Bau der Systeme mich auch extremst, extremst in Dinge reingefuchst, extremst und habe aber alles immer alleine gemacht.

Ich habe nie etwas aus der Hand gegeben, in den ganzen Jahren, egal was es war, ich habe nichts aus meiner Hand gegeben, nichts, außer vielleicht wenn es auserzählt war, dann habe ich es abgegeben, wie zum Beispiel die Selbsthilfe Gruppe, die ist heute in den besten Händen, alles gut, aber die war für mich auserzählt, aus den verschiedensten Gründen. CoGather wird am Sonntagabend um 20 Uhr gelauncht und ist mit Abstand mein größtes Lebensprojekt. Ich will euch hier jetzt nicht mit irgendwelchen technischen und inhaltlichen Dingen langweilen Gottes Willen, aber das was da entstanden ist, ich gebe euch nur und das muss ich sagen, weil ich war selber die Tage komplett erstaunt, ich habe dieses System bewerten lassen.

Dieses System hat einen Wert von Haltet euch bitte fest. Ich möchte euch nochmal sagen, es hat am Bett angefangen mit nichts. Dieses System hat einen physischen Wert von Da habe ich mal eben kurz eine Stunde keine Lufth mehr gekriegt. Und dann kam die Schnappatmung, der mir Jungen gefallen. Ich habe über die letzten Wochen und Monate etwas geschaffen. Das hat mich Schlaf gekostet, unfassbar viel Energie gekostet. Und da war ich aber Gott sei Dank nicht mit alleine, sondern natürlich war Angi da immer an meiner Seite, hat mir immer geholfen und auch die Kerstin und die Katrin haben einen großen, großen Anteil.

Also, das möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, aber ich möchte euch ja jetzt erstmal nur sagen, was es für mich persönlich war. Ohne zu wissen, was ich da erschaffe, bin ich hergegangen, ich hatte eine Idee. Ich hatte einfach eine Idee. Und zwar aus einem ganz simplen Grund heraus. Mit Orga, mit Manifesten und so weiter. Und plötzlich hatte ich eine Plattform. Und ich denke, so was ist denn hier passiert? Und da war mir klar, dafür, für das, was da entsteht gerade und was jetzt am Sonntag gelauncht wird, passt der Name Border Allein nicht.

Ich brauchte also einen neuen Namen. Und glaub mir, wir haben eine WhatsApp-Gruppe, wir haben uns gestritten um den neuen Namen. Von Wurzelast bis weit weg von da, nach hier, nach hast du nicht gesehen. Die irrsinnigsten Namen, dann hatten wir zwischendurch ganz kurz einen, wo ich gesagt habe, auf gar keinen Fall. Dann hier gestritten, da gestritten, wirklich wahrhaftig. Also, natürlich produktiv gestritten. Aber irgendwann habe ich gesagt, das Ding heißt Co-Gather. Setzt sich zusammen, aus CO, miteinander arbeiten, Gather zusammen und ist eine Ableitung aus Together.

Habe ich umgewandelt, nach dem CO kommt ein Semikolon. Dieses Semikolon, ihr wisst, wofür es steht, ist meine versteckte Botschaft. Meine offen versteckte Botschaft. Es ist nicht so, dass ich weg will von irgendwelchen Erkrankungen. Nein, darum geht es mir gar nicht. Es geht mir aber, ich fühle meine Erkrankung, meine Diagnose, ich fühle es nicht. Ich fühle, was das angeht, was diese Plattform angeht, die einen unfassbaren, unfassbaren Impact hat. Es ist so ein mächtiges Tool. Ich werde zum Ende noch was darüber erzählen, für die, die das da nicht interessiert.

Ihr könnt dann abschalten, aber da fühlte sich der Name Border Allein nicht mehr richtig an. Also Namensänderung, also Co-Gather. Damit möchte ich aber meine Vergangenheit nicht ablegen. Versteht das bitte nicht falsch. Ich möchte auch den Teil meiner Geschichte niemals nicht ablegen. Das gehört zu mir, das bin ja ich. Aber ich habe mich so krass weiterentwickelt. Das weiß ich, das merke ich. Und für mich beginnt am Sonntag noch ein neues Kapitel. Und ich Achtung, ich habe danach schon das nächste Riesending, was ich im Kopf habe.

aber da wird das nächste Jahr kein Wort drüber verloren. Wenn das soweit ist, dann habe ich in meinem Leben glaube ich alles erreicht. Eine wichtige Kernaussage für mich ist, guck mal, ich muss meine Vergangenheit ja nicht ablegen, um weiter gehen zu dürfen. Ich schleppe sie aber auch nicht als Rucksack mit mir, wenn ihr versteht, wie ich meine. Border Allein verschwindet nicht. Meine Geschichte kann sich nicht verändern. Meine Diagnosen würde ich niemals verstecken. Ich werde nicht zum Firmen-Podcaster hier werden.

Dieser Podcast bleibt so persönlich, wie er ist. Ich werde weiterhin über Dinge sprechen, die für mich unbequem sind, privat, menschlich, die einfach echt sind. Und mit allem, was ich jetzt geschaffen habe, bin ich echt. Es gab Leute, die haben mir gesagt, jetzt verkauft er sich. Die haben das System Sven nicht verstanden. Und das ist auch okay. Das ist okay. Absolut in Ordnung. Und jeder sollte sich vielleicht mal so die Frage stellen oder so als Gedanke so von wegen vielleicht gibt es einmal ein wirklich wichtiger Teil deiner Geschichte war, aber längst nicht mehr deine Geschichte sein muss oder ist.

Also ist es bei mir auch. Für mich beginnt am Sonntag ein riesengroßes neues Kapitel. Und das wird unfassbar groß werden, das weiß ich. Das weiß ich. Nicht nur, weil ich Analysen habe erstellen lassen, Marktforschung und so bei ja natürlich. Aber ich weiß, dass wir ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt haben, weil ich ich bin und ich habe eine Geschichte und die bringe ich mit. Was viele nicht verstehen, ich schmeiße nicht einfach irgendwelche seelenlosen Tools da rein oder baue eine seelenlose Plattform. Ich habe eine Geschichte und die ist mies und die war schön, die war anstrengend und die ist anstrengend und die ist immer noch manchmal mies, aber Gott sei Dank immer immer mehr ins Schöne abgleitend als ins Miese.

Ich habe eine Bedeutung für mich erlangt oder erlangen dürfen. Das habe ich mir nicht alles alleine angeeignet, sondern das ist mir auch mitgegeben worden von vielen Leuten und natürlich auch speziell von meinem ganz, ganz, ganz, ganz inneren Kern. Und Co-Gether ist aus dieser Entwicklung entstanden. Es ist kein Ersatz für irgendwas. Es fragen, Alter, verrätst du dich? Nein, tue ich nicht. Das ist ein Produkt meiner Entwicklung, die ich persönlich genommen habe. Border Allein war immer richtig und ist immer richtig.

Aber es ist heute auf eine andere Art und Weise richtig. Ich kann nicht mehr diese Aufklärungsarbeit im Netz betreiben. Ich sage euch ganz ehrlich, das macht mich wahnsinnig. Ich TikTok Kanal oder Instagram Kanal mal alle Videos anguckt bis unten hin. Dann habe ich mich sechs Mal auserzählt. Aber ich glaube wenn man sich das wirklich mal die Mühe machen würde, vielleicht sollte ich das auch mal tun, wenn man sich den Kanal in seinem Verlauf mal anguckt, dann glaube ich auch, dass jedem meine persönliche Entwicklung auch auffällt.

Mir und vielleicht auch euch. Und was euch quasi selber Mut geben kann, nicht muss, aber kann, zu sagen, wenn der hole Heinz das schafft, ne? Schaffe ich das auch. Der irrsinnige Blödkopter, der uns jetzt hier seid, wenn ihr gerne 38 Minuten voll blubbert, das kann ich auch. Und deswegen habe ich ganz bewusst nicht auf ein neues Produkt ausgelegt, um Gottes Willen, sondern auf Entwicklung. Entwicklung, die mir in den letzten Wochen und Monaten so unfassbar deutlich geworden ist. Ich habe mich an Dinge rangewacht, ich habe diese Plattform komplett selber gemacht.

Das sind keine gekauften Bausteine, es ist alles programmiert. Es ist alles programmiert. Jedes einzelne Wort ist meins. Jedes einzelne Feature da drin ist meins. Jede Idee da drin ist meins. Stopp, nicht ganz richtig und das von meinem Team. Angie, Kerstin, Katrin, ich stand jetzt Team. Und jeder hat seine Ideen damit reingebracht. Also das möchte ich hier nochmal nicht unter den Tisch fallen lassen. Aber die Entwicklung ist meine. Das ganze Ding habe ich zu verantworten. Ich habe irgendwann die die die die die die die Ich habe ein Gespräch mit der Katrin gehabt oder es war im Call, ich weiß es nicht mehr.

Und sie sagt, ich habe deinen Podcast letztens gehört. Du hast gesagt, du suchst einen neuen Namen. Wäre es jetzt nicht die Zeit dafür? Ey Alter, bei mir hat sich alles gesträubt. So, nein, kann ich nicht machen. Nach zwei Minuten, jo, machen wir. Machen wir, machen wir. Jetzt ist der Moment da, der Moment ist da. Vielleicht ist es nicht der richtige Moment, den gibt es nicht. Aber der Moment ist jetzt da, um Dinge zu verändern. Und nicht mehr, um einfach auch eine Identität irgendwo abzulegen. Dieser Podcast wird immer Border Allein heißen.

Weil es meine Geschichte ist. Weil es meine, weil es mein Leitfaden, und das kann man ja sehen, wie man will, mein Leitfaden oder mein Leitfaden. Das ist geil. Tauscht einfach mal das D gegen das T und umgekehrt. Meines Lebens ist. Da sind meine Fehler drin. Da ist mein freies Reden einfach vom Herzen aus. Einfach aus dem Lameng raus. Also meine persönlichen Gefühle, Erlebnisse. Meine Entwicklung. Meine Rückschritte. Meine wirklich ganz konkreten Erinnerungen. Und auch Erinnerungen, die ich eigentlich gar nicht mehr haben möchte, drin.

In diesem Podcast steckt unfassbar viel, für mich persönlich, Emotionen. Ja, ich gebe mein Wissen gerne preis. Ja, ich mache ganz viele Folgen über Selbstführung, über Entwicklung, Persönlichkeitsentwicklung. Aber ich glaube, dass dieser Podcast mehr als das ist. Als nur irgendwas, was ich erlebe oder mit anderen erlebe. Sondern, dass dieser Podcast halt einfach mein Soulmate ist. Das ist meine Seele. Das ist dieser Podcast. Und so möchte ich ihn auch wieder und weiter behandeln. Nicht wieder. Ich glaube nicht, dass ich den Spirit verloren habe.

Aber, und das gebe ich ehrlich zu, in den letzten Monaten auch so ein bisschen, auch da meinen Struggle hatte. Wie geht es mit dem Podcast weiter? Wie möchte ich den gestalten aufgrund meiner Entwicklung? Nee, ich möchte einfach Sven sein, der weiterhin über sich erzählt. Auch über das, was er weiß. Um euch auch viel Mehrwert zu geben. Deswegen mache ich das. Es ist niemals, und das ist das, was ich so feiere, dieser Podcast ist niemals ein Produktplacement geworden. Ich habe niemals versucht, über diesen Podcast zu verkaufen.

Und das kann ich mir auf die Fahne schreiben. Ich brauche auch nichts verkaufen hier. Das Ding ist mein Herz. Also, ihr versteht, wie ich meine. Das Ding hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin. Von dem Bett zu Co-Gerber. Und deswegen würde ich diesen Podcast, ich würde ihn dann verraten, wenn ich euch jetzt sagen würde, hey, das kostet das, das kostet das, das kostet das, und ihr müsst dahin, würde ich nicht tun. Ich werde euch gerne jetzt im Anschluss gleich erzählen, was diese Plattform kann. Wer das hören möchte, deswegen, das mache ich ganz bewusst.

Das mache ich aber nicht, weil ich möchte, dass ihr alle jetzt am Sonntagabend um 20 Uhr sagt, so, wow, weil ich da stolz drauf bin. Maximal stolz. Auch das, was da alles jetzt noch in der Pipeline für die Zukunft liegt, das wäre vor einem Jahr überhaupt nicht denkbar gewesen. Und das ist der Grund, der mich antreibt. Und ich bin stolz darauf, auf das, was ich erschaffen habe. Ich bin stolz darauf, dass ich Menschen in mein Leben gelassen habe und auch Dinge abgeben konnte, würdigen konnte, annehmen konnte, was ich früher überhaupt nicht konnte.

Früher war, für mich war das Auto rot. Und egal, wer was anderes gesagt hat, der hatte keine Ahnung. Das ändert sich zugegebenermaßen Step by Step. Es ist noch nicht ganz weg, aber ich bin stolz auf diese Entwicklung, die dieses, ich habe es damals Projekt genannt. Und das ist irgendwie immer noch, es fühlt sich immer noch so an. Aber es ist viel, viel mehr als das. Und ich weiß das. Und darauf bin ich stolz. Und dieser Stolz macht sich nicht in Geld bemerkbar, sondern in dem, was ich geleistet habe. Und wie ich meinen Kopf aus der Scheiße, die mir bis oben zur Stirn stand, wieder rausgezogen habe.

Ich war gefühlt in irgendeinem Moor und der Boden hat mich immer weiter reingezogen. Aber irgendwo habe ich einen Ast gefunden, der mich da rausgeholt hat. Und aus diesem Ast ist jetzt ein dicker Stamm entstanden. Mit Wurzeln. Und darauf bin ich stolz. Wirklich stolz. So. Für die Leute, die jetzt keinen Bock mehr haben, sich irgendwelche Sachen anzuhören, wie CoGether aufgebaut ist. Ich möchte da auch gar nicht weit drauf eingehen. Das dauert eine Minute oder zwei. Aber ihr könnt abschalten. Wir hören uns nächste Sendung.

Und für alle anderen, die da noch Bock drauf haben, CoGether zeichnet sich nicht nur durch seine Internetpräsenz aus, sondern ich habe dafür gesorgt mit diesem System, dass zum Beispiel Leute, die im Gruppencoaching sind, nicht nur jetzt, ich sage mal, donnerstags von 18 bis 19 Uhr eine Stunde Coaching haben und danach erst wieder donnerstags. Nein. Diese Plattform sorgt im Mitgliederbereich dafür, dass sie 24-7 betreut werden. Ich habe eine KI selber entwickelt. CoGether KI. Ich habe Learning Units entwickelt. Das heißt, durch den Input des Gruppencoachings zum Beispiel entsteht über eine Woche eine Learning Suite.

Das heißt, die Leute können lernen. Die Mitglieder können lernen. Es ist eine 24-7, wenn gewünscht von dem Coach oder von dem Kunden. Es ist eine 24-7-Betreuung. Ohne, dass ich dabei sein muss. Die ist aber so weit durchdacht, dass das so einen krassen Mehrwert hat, wie ich finde. Das ist meine subjektive Einschätzung, wie ich finde. Die Coaches haben die Möglichkeit, quasi wie auf Facebook miteinander zu kommunizieren über Beiträge. Die Coaches haben einen Eventkalender, wo jeder Coach ein Event reinpacken kann. Es ist alles jetzt im Aufbau.

Wie gesagt, wir launchen am Sonntag erst. Aber der Mitgliederbereich ist schon mit Features ausgestattet, die sind nicht von dieser Welt. Die sind nicht von dieser Welt. Die KI, die wir da einbauen werden, damit fange ich ab nächster Woche Montag im Übrigen an. Das technische Gerüst steht schon. Die KI, die wir eingebauen werden, ist keine KI so von wegen, ey, was kostet bei Otto die Sandalen? Sondern diese KI ist nur auf diese Plattform ausgelegt. Das heißt, diese KI holt sich alle Informationen, egal woher, aus der Plattform, aus der Coacheser-Plattform.

Das heißt, mit dieser KI könnt ihr euren Learning-Inhalt, eure Learning-Suite so gestalten für euch, wie das für euch den maximalen Nutzen hat. Es ist ein unfassbarer Support-Bereich, der vollautomatisiert läuft, entstanden. Wenn mal irgendwo ein technisches Problem ist, greift dieser Support sofort, geht in die Struktur, in die Code-Struktur und ändert es, holt sich eine Freigabe und dann wird es automatisch behoben, das Problem. So, dass ich hoffe, dass diese Plattform komplett problemlos läuft. Für angehende Coaches und für Coaches, die schon Coaches sind, habe ich einen Bereich erschaffen, einen B2B-Bereich, also Business-to-Business, wo sich Coaches Landing-Pages mieten können im Monat mit einem unfassbaren Member-Bereich und da steckt eine komplette Verwaltung hinter.

Ich möchte da jetzt gar nicht so viel zu, also das, was ich da erschaffen habe, ist unfassbar groß. Unfassbar groß. Mit einem unfassbaren Mehrwert, egal ob als Coachie, als Coach oder als Verwalter der Seite. Das ist ein eigenes Betriebssystem, was ich dahinter gebaut habe. Und das ist in sich so unfassbar schlüssig, das ist unfassbar geworden. Das ist einfach und darauf bin ich stolz. Richtig stolz. Es wird natürlich in der ersten Woche, wird sich jetzt zeigen, okay, gibt es vielleicht im Alltagstransfer noch Sachen, die ich optimieren kann, die werden sofort optimiert.

An diesem Projekt hängt unfassbar viel dran. Ich sage das gerne nochmal, die Bewertung von außen. liegt bei 150. 000 Euro nur für das System. Da ist noch nicht ein Kunde drin. Wenn ich die Kunden eingepflegt habe, steigt diese Bewertung von diesem System auf 200. 000, auf 300, auf 400. 000. Und das hat angefangen in der Klinik auf dem Bett. In diesem Sinne, meine Damen und Herren, mein Name ist Sven, a. k. a. Border Align, stolzer Gründer von CoGather. Und wir sehen und hören uns nächste Woche wieder. Nach dem Launch. Macht’s gut.

Hinweis: Der Podcast teilt persönliche Erfahrungen und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. In einer akuten Krise: Telefonseelsorge 0800 111 0 111, Notruf 112.