Border Allein Podcast · Folge vom 16. Juli 2026

Warum der Vollstrecker nur die Hinrichtung kennt… und warum ich auf der Couch liege!

44 Min.SvenSelbstführung

Podcast-Cover Border Allein

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Worum es in der Folge geht

Es ist im Studio einfach zu heiß geworden – also herzlich willkommen in den heiligen Hallen meines Wohnzimmers. Aber machen wir es mal ganz gemütlich, denn es wird Zeit für eine richtig persönliche, extrem nahbare und rohe Folge. Eine Folge wie ein Song, der nicht gemastert wurde.

Ich mache mich hier gerade komplett nackt vor euch:Ich bin durch. Ich bin platt von einer tiefen Gedankenmüdigkeit. Auch mich trifft das, auch ich bin davor nicht gefeit. Aktuell zweifle ich an sehr vielen Dingen – unter anderem auch an mir selbst.

Es wurden Sachen gesagt, auch aus dem mittlerweile entfernten Umfeld, die mich extrem mitgenommen haben. Sie lassen mich an meinen Fähigkeiten als Mensch, als Unternehmer und vor allem an meinem wundesten Punkt zweifeln: meiner Vaterrolle. Du machst, du tust, du rackerst dich ab – und am Ende fühlt es sich trotzdem nicht genug oder irgendwie falsch an.

Und ja, ich sage immer: „Ich lasse mich nicht ficken.“ Das bleibt auch so. Aber der Versuch allein zieht dich manchmal runter. Besonders, wenn Menschen genau die Triggerpunkte kennen, an denen sie dich kriegen: Stolz, Ehre und die eigenen Kinder.

Aber hier ist die entscheidende Lektion, die wir alle kapieren müssen:Ich flüchte nicht mehr. Früher wäre ich weggelaufen, Augen zu und durch, nach mir die Sintflut. Albern. Macht keinen Sinn. Heute bleibe ich genau im Sturm stehen. Ich sehe mir den Schmerz an, ich analysiere den Fehler im Prozess und ich entscheide, was für mich zielführend ist und was nicht.

Das Leben ist Rock 'n' Roll – mal hast du 150 Beats per Minute, mal ist es ein langsamer Walzer. Du kannst nicht immer oben auf der Welle reiten. Die Welle bricht irgendwann, aber es kommt eine neue. Und genau in diesen Phasen, in denen du unten bist und die Welle nicht gut reiten kannst, lernst du die wichtigsten Lektionen für die guten Zeiten. Mein Vater hat mir als Kind schon gesagt: „Nur wenn du Scheiße gesehen hast, kannst du oben bestehen.“ Recht hatte er.

Versteck dich nicht hinter einer Diagnose oder deiner Vergangenheit. Hör auf, Ausreden zu suchen. Brust nach vorne, Blick geradeaus – und hol dir deine innere Würde zurück!

🎬 Exklusiver Auszug aus der neuen Podcast-Folge!📅 Wann? Diesen Donnerstag um 18:00 Uhr!🎧 Wo? Überall, wo es Podcasts gibt (Spotify, Apple Podcasts, YouTube). Such nach Border Alone.

💬 Jetzt mal Realtalk von Mensch zu Mensch: Wann hat dich das Gedankenkarussell das letzte Mal so richtig flachgelegt? Und wie bist du wieder aufgestanden? Schreib es mir in die Kommentare – ich lese alles.

Transkript der Folge lesen

Automatisch erstellt und leicht bereinigt (Werbehinweise gekürzt). Kleine Hörfehler sind möglich.

Meine Damen und Herren, herzlich willkommen zu der neuen Folge Border Allein. Mein Name ist Sven aka Border Allein und wie ihr seht, bin ich auf meiner Couch. Jetzt gerade ist mir noch, Achtung, mein Buddha-Kopf abgefallen. Ich bin es hier einfach nicht gewohnt. Das könnte ich mir aber den Kopf umdrehen. Geht nicht. Okay, gut, das, äh, ja, warum geht der Vollstrecker immer nur eine Richtung, weil er nur die Hinrichtung kennt. Es war ein schönes Leben mit dir, mein Buddha, ähm, mach’s gut, Bruder. So, herzlich willkommen nochmal.

Warum bin ich hier? Einfach, weil es in meinem Studio zu heiß ist. Einfach zu heiß. Und, äh, da musste ich in meine heilige Hallen meines Wohnzimmers, musste ich wechseln. Also, gewöhnt euch, oder vielleicht gewöhnt euch doch dran. Obwohl, jetzt habe ich gerade mein Studio wieder umgebaut, aber hier ist echt gemütlich. Äh, vielleicht machen wir auch gleich einen Liegend-Podcast, eine Liegend-Fahrt. Mal schauen. Ähm, warum, warum bin ich hier? Was habe ich zu sagen? Ähm, ich habe mir überlegt, ich mache mal, es wird mal wieder Zeit für eine richtig persönliche Folge.

Ich habe das Gefühl, ich habe schon lange keine wirklich persönliche Folge mehr gemacht, wo es, wo ich auch nahbar bin. Und momentan ist es so, dass ich sehr nahbar bin eigentlich, ähm, allerdings für mich selber. Man könnte auch sagen, angreifbar, kaputt. Kaputt, also kaputt im Sinne von wirklich platt, von Gedankenmüdigkeit. Ich bin seit zwei Tagen, habe ich meine Arbeit quasi auf null runtergefahren. Ähm, mache meine Coachings, aber meine Projekte ruhen gerade alle. Und ich habe so das Gefühl gerade, brauche ich nichts hinzukriegen.

Ihr seht, auch mich trifft das. Auch ich bin hier und da vielleicht nicht davor gefeit. Ähm, was heißt hier, auch mich trifft das. Ich bin ja nicht das Maß der Dinge. Aber, er ist ja folgendermaßen, warte, ich mache es mir mal gemütlich. Wenn ich schon auf der Couch sitzen muss, dann machen wir es uns auch gemütlich, Leute, oder? Dann können wir auch so quatschen. Also, obwohl das immer sehr lethargisch ist, aber egal. Aktuell ist es so, ich bin durch. Ich zweifle an sehr vielen, unter anderem auch an mir. Mir macht, ähm, wir machen einige Entscheidungen, machen mir Bauchschmerzen, was, ähm, ja, was so wichtige Dinge für mich an, was einfach wichtige Dinge für mich sind, die, und mit wichtige Dinge meine ich, was war, mit wichtigen Dingen meine ich, äh, immer, entweder persönlich oder beruflich, logischerweise.

Und ich habe mit so vielen Dingen Bauchschmerzen. Und, äh, ich möchte die gar nicht so im Einzelnen aufzählen, also, mich fucken halt einfach Dinge ab, die mir vor, vor ein paar Jahren definitiv noch das Genick gebrochen hätten. Aber, ähm, es sind einfach viele Sachen noch gesagt worden, auch aus dem mittlerweile entfernten Umfeld, die mich auch mitgenommen haben, die mich zweifeln lassen an mir, an meinen Fähigkeiten als, als, als Mensch, als Vater. Und, ähm, wo ich, ähm, wo ich in die, in die Bringschuld mich gedrückt fühle.

Und, ähm, es ist halt auch gerade mein wundester Punkt, die, die Vaterrolle tatsächlich für meine beiden Kinder. Und man fühlt sich so, ihr kennt das sicherlich, wenn man so perfekt unperfekt ist, wenn man es, den Eindruck hat, man macht, man macht, man macht und tut, aber es ist nicht genug. Und wenn es nicht genug ist, und wenn es, nee, andersrum, wenn es genug ist, dann ist es irgendwie falsch. Und irgendwie hat man die Meinung oder, ach, die Meinung ist vielleicht das falsche Wort, dass, das, das Mindset, dass, ähm, ja, man nicht richtig handelt.

Und, ähm, ich gebe einen Fick drauf, normalerweise, was andere Menschen draußen sagen. Ist mir scheißegal. Aber es gibt Leute, und es gab Leute in meinem Leben, sowohl als auch, ähm, die natürlich Triggerpunkte von mir kennen, die mich als Mensch so gut kennen, dass sie natürlich wissen, welche Triggerpunkte sie drücken können. So, Menschen, denen man sich offenbart hat, Menschen, die mich kennen, Menschen, die wissen, wie ich funktioniere. So, und, äh, nochmal, man kriegt mich nur mit ganz wenig, aber man kriegt mich mit Stolz, mit Ehre und mit der Vaterrolle.

Und wenn man mir dann quasi sagt, das hast du nicht richtig gemacht, das hast du nicht richtig gemacht, das hast du nicht richtig gemacht, von Leuten, wo ich eigentlich denke, man kriegt dein Leben erstmal selber geschissen. Trotzdem macht es was. Trotzdem macht es was mit einem, und trotzdem hat es für mich persönlich, äh, wie eine Art Konsequenz. Ich hoffe, man hört die Außengeräusche nicht. Es ist jetzt das erste Mal heute, dass ein bisschen Luft reinkommt. Ähm, muss mal, fängst du es halt auf. Also, ich hoffe, Ton und so weiter, ist alles in Ordnung.

Hier habe ich auch noch nie einen Podcast aufgenommen. Egal. So, und das greift mich an, und das raubt mir auch, allein dieses, dieses, sich damit auseinanderzusetzen, sich damit konfrontiert zu fühlen, raubt mir wahnsinnig viel Energie momentan. Wahnsinnig viel Energie, die ich eigentlich sowieso, weil ich arbeite jetzt, gefühlt, einem Jahr durch, durch, durch, bis auf ein paar Tage Ruhe mal. Und ich merke selber, dass meine Substanz so langsam Richtung, Richtung Nullpunkt geht, sag ich mal. Dann kommt das noch on top oben drauf, dann kommen noch zwei andere Sachen oben drauf, noch eine Sache oben drauf.

Und wie das eben, wie das Leben so manchmal eben spielt, ist es da mal zu viel. Dann kommt auch bei mir der Punkt, wo ich sage so, äh, warum eigentlich noch? Wofür mache ich das hier überhaupt? Dann stellt man wieder alles in Frage, stellt sich in Frage, um sich Tag für Tag aufs Neue darauf zu besinnen, dass eigentlich alles echt taco ist, wirklich taco ist, wirklich gut ist, dass man sein Leben echt gut hinkriegt. Aber ihr kennt das selber, wenn man dann in den Zweifel kommt und mit sich hadert, einfach mit sich hadert.

Klar greifen ganz viele, äh, neue Möglichkeiten, die ich mir selber angeeignet habe. Mein eigenes System greift auch bei mir selber. Meine Draufsicht ist eine ganz andere geworden, aber trotzdem bin ich ja ein Mensch. Trotzdem habe ich ja Emotionen, ich habe Gefühle, ich, äh, bin Empath, durch und durch. Ich bin sensibel, nicht so hochsensibel wie andere, aber ich bin sehr sensibel, was mich angeht, was andere angeht, so gut es geht halt jedenfalls. Ähm, und auch mich treffen einfach Dinge. Und das wäre auch unnormal, wenn nicht so.

Und deswegen war es mir auch so wichtig, mal wieder eine Folge zu machen, die auch den, den nahbaren Sven zeigen. Ich überlege auch, tatsächlich den Namen Border-Align zu ändern. Ihm ein neues Kostüm zu geben. Ich überlege momentan sehr, sehr viel. Und auch das kostet mich eine wahnsinnige Kraft, weil ich erstmal abchecken muss, was genau ist jetzt wirklich den Tatsachen geschuldet, also welche Gedanken sind wirklich, wirklich, ähm, erstrebenswert, welche sind real, welche Gedanken bringen mich jetzt weiter. Und auf der anderen Seite gibt es natürlich auch die Gedanken, wo du denkst so, okay, ihr müsst jetzt erstmal Abstand nehmen von mir.

Aber ihr seid alte Gedanken, äh, ihr, ihr kommt aus dem alten Muster und, äh, ich kenne, ich kenne euch zu Genüge, um zu wissen, ich will euch nicht mehr haben. Aber auch dieses Sezieren, das kostet einfach Kraft. Das kostet einfach Kraft. Und mich im Moment extrem viel Kraft. Wirklich viel Kraft. Wo ich dann, äh, ich dann meine Grenzen stoße. Und mir dann auch, ähm, Gott sei Dank, ich rede darüber. Gott sei Dank, ich nehme mich raus. Gott sei Dank, ich reagiere darauf. Das heißt, ich schluck das nicht alles und nehme das als, als gegeben hin.

Sondern, ich reagiere darauf. Ich nehme das wahr und setze mich damit auseinander. Was nochmal oben drauf kommt. Wohlgemerkt. Dann höre ich auch von vielen, boah, das und das sieht man dir an. Das und das sieht man dir an. das nimmt dich mit. Und da kommen auch so Kleinigkeiten, wie einfach Dinge, wo ich mir sage, so, ey, boah Leute, was stimmt denn nicht mit euch? Ich habe im letzten Podcast, oder im vorletzten Podcast gesagt, so, ich lasse mich nicht ficken. Das ist so. Aber trotzdem ist der Versuch schon strafbar und zieht einen runter.

Weil der Hintergrund ist ganz einfach. Man hat jahrelang ja nicht sich aufgeopfert, das nicht, aber man hat jahrelang viel getan. Ohne, und ich bin ein Mensch, mir brauchst du nichts zurückzugeben. Ich wiege nicht auf. Ich bin so nicht. Aber wenn ich gegeben habe, dann tut mir da wenigstens eingefallen und ramme mir kein Messer in den Rücken. Also wo ist denn da die Verhältnismäßigkeit? Und auch das ist mal wieder passiert. Hip, hip, hurra! Wieder was dazugelernt. Und so summiert sich das alles. Jetzt macht der eine oder andere da draußen sagen, ja, Digga, worüber beschwerst du dich ja eigentlich?

Das mag richtig sein. Vielleicht sind meine Probleme gerade, im Gegensatz zu den Problemen, die viele andere da draußen haben, nichts. Für mich sind sie aber was. Für mich persönlich sind sie gerade was. Für mich bedeuten sie eine Last. Und nur weil meine Probleme, meine Probleme sind sie, die da draußen nicht schwerer, nicht leichter, nicht weniger wert oder sonst irgendwas. Und es kommt dazu, dass es Zeiten in meinem Leben gab, da hatte ich weitaus schlimmere Probleme. Das ist richtig. Aber mit steigendem Alter wird man auch etwas müder, was das angeht.

Wo man sich auch denkt so, schon wieder? Euer Ernst? Ist das schon wieder so? Muss ich mich schon wieder da und damit rumplagen? Muss ich schon wieder dieselbe Scheiße durchmachen? Und man wird irgendwann müde, ja. Und wirklich, allen Ernstes jetzt, nur durch diese Metamorphose, die ich so die letzten Jahre gemacht habe, ist es so, dass alles cool ist und ich das einfach mal jetzt so runterreden möchte. Oder das mit meinem engen Umfeld bespreche. Aber trotzdem gehen mir Dinge auf den Sack. Mir geht die Regierung auf den Sack.

Mir geht mir geht so einiges hier auf den Sack. Mir geht es auf den Sack, dass man Therapieplätze jetzt noch beschissener bezahlt, sage ich jetzt einfach mal auf Deutsch. Also die Therapeuten noch weniger Geld bekommen, die Therapieplätze gestrichen werden und, und, und. Viele Therapeuten jetzt hergehen und klar, gehen an die Privatpatienten, da ist noch das meiste Geld zu holen und ich verstehe sie. Und ich verstehe sie. Dann bin ich selber auch in einem Umbruch, wo ich sage, ich coache jetzt schon so lange, habe, ich weiß nicht, wie oft ich das schon erwähnt habe, so viele Menschen auch schon umsonst gecoacht, wirklich umsonst.

Dann mal für ein Fuffi die Stunde, mal für 60. Mittlerweile bin ich aber im Premium-Bereich angelangt, für mich selber und auch für meine Klienten. Und jetzt kostet eine Stunde auch schon mal 150 bis 200 Euro. Je nachdem. Je nach Dauer und so weiter. Mag jetzt einige sagen, was hat der denn für Sorgen? Der jammert der rum. Tut der. Weil Premium zu liefern, bedeutet auch sehr, sehr viel Arbeit. Sehr, sehr viel Arbeit. Und die muss bezahlt werden. Das ist aber nur ein Bauteil jetzt. Ich will ja gar nicht rumjammern. Nur ein Bauteil von ganz vielen.

Was ich damit sagen will, ist ganz einfach, jetzt kommt das Nächste. Ich überlege tatsächlich, den Namen Border Allein abzuändern. Und zwar weil er irgendwie gefühlt auf mir lastet. Er ist ein Teil einer Vergangenheit und das ist auch gut so. Ich meine, ich teile es ja auch noch Sven. Obwohl ich schon, weiß ich nicht, grausame Dinge gesehen und getan habe. Und keine Ahnung, eine Band, die irgendwie verschrien war, trägt auch ihren Namen noch. Aber das kommt ja von mir, wo ich denke so, möchte ich das auch nach außen darstellen.

Border Allein ist eine Marke geworden. Dies ist das ist jenes. Das hat einen Wiedererkennungswert. Sache, mit denen ich haare. Zusätzlich zu dem bin ich ein guter Vater. Bin ich ein guter Mensch? Bin ich wirklich ein guter Mensch geworden? War ich vielleicht sogar schon immer einer? Das ist auch kein Burnout, das ist eher so ein Fuck you. Das ist eher so ein Fuck you, äh, es geht mir nicht gut. Und das darf sein. Das darf einfach sein. Ich gehe auch nicht mehr her und deklariere das jetzt als, oh, ich habe einen Schub, ich habe dies, ich habe eine Depression.

Nein, mir geht es einfach mal nicht gut. Jetzt kommen noch diese exorbitanten hohen Temperaturen dazu. Und in Verbindung mit Medikamenten ist es auch bei mir da nicht ganz so cool. Es kommen ganz viele Dinge zusammen, aber weit weg von einer Depression, weit weg von einem Burnout, eher so von einem Fuck you oder einem Fuck off. Und dennoch, dennoch hadere ich mit mir. Weil ich den Anspruch habe, immer die richtigen Entscheidungen treffen zu wollen. Entscheidungen, die gut für mich sind, gut für mein Umfeld sind, lang-, mittel- und kurzfristig.

Also kurz-, mittel- und langfristig, so rum. Ich möchte Konsequenzen, die ins Negative gehen, so gut es geht, ausmerzen. Ausmerzen. Das sollte das neue Wort des Jahres werden, aber ist auch egal. Scheiße, diese. So, und, ähm, ist das komisch zu liegen? Ich merke auch, im Liegen so, wird das Hirn so ein bisschen lahm. Das ist ja, wenn man telefoniert, soll man ja auch laufen und nicht sitzen bleiben, weil man im Laufen einfach klarer denken kann. Ich merke das jetzt gerade auch, aber es ist gerade einfach, ähm, mal auch so eine, so eine leicht lethargische Stimmung und die darf auch mal sein, wie ich finde.

So in dem ganzen Business-Kram, in dem ganzen privaten Kram, in dem ganzen zwischenmenschlichen Kram, äh, tut das mal einfach ganz gut, auch mal ein bisschen lethargisch zu sein. Und ich bin auch seit ein paar Tagen bewusst faul geworden. Das ist, glaube ich, schon mal erklärt, das ist eine bewusste Entscheidung und keine Entscheidung, wo ich sage, äh, äh, ja, ich liege hier einfach faul rum und komme nicht hoch. Nee, ich möchte einfach mal faul sein und werde mich auch die nächsten ein, zwei, drei Wochen auch mal spürbar rausnehmen aus allem.

Ähm, und einfach Dinge tun, wo ich, wo ich, wo ich, wo ich einfach andersweit vielleicht mal Spaß habe. Und wenn ich das alles jetzt mal so revue passieren, also wie ich heutzutage damit umgehe, was da gerade so für mich gefühlt auf mich einprasselt, abgesehen davon, dass mein großer Sohn noch ausziehen will, ähm, kann ich eigentlich einen Hut vor mir ziehen. Sieht man mich eigentlich hier mit dem Kabel? Ich weiß es gar nicht. Kann ich eigentlich den Hut vor mir ziehen? Damit habe ich aber nicht so, weil ich keine Hüte trage.

So mit Stolz habe ich auch nicht, nicht immer, es wird besser. Aber trotz der ganzen Widrigkeiten in den letzten Wochen läuft es doch erstaunlich gut mit mir um meiner, um meiner arg gebeutelten Psyche oder mit meinem arg gebeutelten Dasein. Ich habe auch keinen Bock mehr in Krankheiten zu denken, in Diagnosen zu denken. Ähm, das auseinander zu klamösern, nicht nur bei mir, auch bei anderen. Äh, ich bin mittlerweile so weit, wirklich so weit für mich, dass ich sage, es ist alles plumpatsch da mit den ganzen Scheißdiagnosen.

Ähm, habe ich auch schon ganz oft gesagt, aber ich merke auch, ich komme vom Höcksken am Stöcksken, aber ich quatsche einfach weiter. Ähm, ich bin kein Bornerleiner. Ich habe ein Trauma, ja, einen ganzen, einen ganzen Kanister voll. Aber die habe ich im Griff, die habe ich gut im Griff. Ich habe Erlebnisse, ich habe Erfahrungen, sagen wir es so. Gute und schlechte. Und das alles lässt mich ja dazu bewegen oder bewegt mich dazu. heutzutage alles sehr, sehr reflektiert zu sehen, sehr, sehr nüchtern zu betrachten. Ähm, meine Gefühle, klar kommen die auch ins Spiel, aber die sind kein Auslöser mehr.

Die sind einfach kein Auslöser mehr für irgendwas. Ewig schon, schon ewig, schon ewig, ewig, ewig, ewig. Bis zum nächsten Mal. Den letzten Zustand, sage ich mal so, habe ich es früher genannt. Das ist ewig hier, ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern. Und früher hätte nur ein Drittel von dem ausgereicht, von dem, was ich heute habe. Vieles davon ist ja hausgemacht von mir selber, selbst gewählt, selbst fabriziert. Aber trotzdem habe ich dann auch manchmal das Gefühl, ich müsste flüchten. So, ihr kennt das, so, oh, komm her, komm her, hau ab.

Das habe ich nicht mehr, nicht mehr, komm her, hau ab. Das gar nicht, aber einfach das Gefühl der Flucht. So wie so ein Pferd, was sich erschrocken hat oder so eine Katze, die sich erschrocken hat. Fluchttiere eben. Und ich könnte auch gerade einfach vor allem weglaufen, Augen zu und durch und sagen, Nachbarn, die sind in Flut. Hätte ich früher getan, weiß ich, ist albern, macht keinen Sinn. Macht einfach keinen Sinn. Dennoch fühlt man das ja. Und ich finde, das ist auch okay. Das ist aber echt unbequem, so zu sitzen.

So, und das ist auch völlig okay so. Und, ähm, äh, ist direkt die Akustik eine andere, ne? Kann das sein? Ich sehe nur den Pegel von meinem, egal. Damit bin ich hier nicht ganz zufrieden. Also, es wird nicht oft passieren, dass ich hier sitze. Ganz sicher nicht. Aber ich flüchte nicht vor nichts, vor keiner Entscheidung, vor keinem Menschen, vor keiner Gegebenheit, vor keiner, vor keiner, weiß ich, Auseinandersetzung, Diskussion, was auch immer. Ich flüchte gar nicht mehr. Ich stelle mich den Dingen, analysiere die und dann entscheide ich, tut das Not oder tut das keine Not.

Tut das Not, dann ist es gut. Tut das keine Not, dann, äh, komm, jalla. Ja, verpiss dich. Und damit fahre ich sehr gut. Und das sind unter anderem auch Gründe, warum es einfach mittlerweile erträglich ist. Und irgendwie ist es so eine Mischung, diese Folge. Die hat keinen roten Faden diesmal. 0,0, die ist nicht, die ist nicht sachlich, die ist nicht analytisch, die ist einfach so roh, so echt, weißt du, so wie so ein, wie so ein, wie so ein Lied, was nicht gemastert wurde. Und so eine Folge ist, glaube ich, auch schon lange her.

Schon lange her. Aber all das zeigt mir, wie krass diese Entwicklung in den letzten Jahren einfach ihre Wirkung bei mir zeigt. Ihre Wirkung nicht verfehlt. Und ich, äh, auf einem ganz anderen Level lebe, als ich es vor ein paar Jahren noch getan habe. Und das macht mir dann wieder Mut. Mut, weiterzumachen. Mut, Dinge vielleicht realistischer zu sehen. Zu sagen, alles klar, aktuell ist das so. Aber es liegt ja auch in meiner Verantwortung, gewisse Dinge abzuarbeiten, dass sie mir, dass sie mir keine Belastung mehr, mehr zumuten oder dass ich keine Belastung mehr spüre, sondern einfach, ähm, da in meinem Interesse oder nach meinem Ermessen, so wie es für mich am besten ist, halt auch dein Handel.

Um eben dementsprechend, äh, dass es mir gut geht. Und ihr seht ja, es geht nicht immer. Und, ja Mensch, das Leben ist Rock’n’Roll. Was soll ich euch sagen? Mal ist es, mal ist es ein bisschen schneller, dann ist es ein Viervierteltakt und mal, keine Ahnung, hast du, äh, 120 Beats per Minute, manchmal 150. Und manchmal hast du einen Walzer oder was weiß ich, im Viervierteltakt. Ähm, ist halt so. That’s life, baby, that’s life. Und zum Leben gehören Niederlagen dazu. Und auch, die erleide ich genauso, ja. Äh, es gehört eine Hochphase dazu.

Aber du kannst nicht immer. Auch das ist so ein, so ein, so ein, so ein, so eine Essenz, die ich irgendwann erlangt habe. Ey, du kannst nicht immer oben auf der Welle sein. Die Welle, die bricht auch irgendwann, aber es kommt eine neue. Kein Surfer der Welt kann eine Welle ewig reiten. Und selbst wenn, spätestens am Strand, ist sie weg. Und der Surfer am Trocknen. Also reitet er durch die Welle und sucht sich danach die nächste Welle. Und das ist das Leben. Letztens habe ich es als Navigation beschrieben. Jetzt ist es halt ein Wellenritt, sage ich mal.

Ja. Und manchmal zieht dich das Leben einfach so mit. Und manchmal zieht dich das Leben auch mal runter. Und das ist auch das, was ich im Coaching immer sage. Ey, glaub nicht, dass es keine schlechten Tage mehr gibt. Das wäre, das wäre ja abartig, sowas zu versprechen oder zu vermitteln. Die gibt es. Und das hier ist kein schlechter. Ich bin nicht in einer schlechten Verfassung, um Gottes Willen. In einer nachdenklichen. In einer reflektierenden. In einer vielleicht auch angegriffenen. Aber nicht in einer schlechten.

Weil gerade auch diese Phase, wo es mal so bergab geht in der Welle. Wo man die Welle nicht so gut reiten kann, lernt man eine ganze Menge. Man lernt wirklich eine ganze Menge für die guten Zeiten wieder. Weißt du, mein Vater hat mir früher als Kind, da war ich fünf, sechs, hat er mir gesagt, Nur wenn du Scheiße gefressen hast, oder wenn du Scheiße gesehen hast, kannst du oben bestehen. Und ich glaube, damit hatte er verdammt recht. Mit dieser Aussage. Und ich weiß, wie es sich unten anfühlt. Ganz unten. Und ich weiß, wie es sich gut anfühlt.

Ganz oben kann ich nicht beurteilen. Sky is no limit. Es gibt kein Limit nach oben. Aber nach unten, da gibt es die Erde. Da knallst du drauf. Nach oben ist Open End. Da gibt es kein Limit. Sky is not the limit. Und mir helfen solche Phasen mittlerweile tatsächlich, das Gute daraus zu ziehen. Alles klar, das und das hat nicht geklappt. Die und die Freundschaft hat nicht geklappt. Das und das, was ich mir vorgenommen habe, hat nicht geklappt. Warum nicht? Wo ist der Fehler im Prozess? Where’s the mistake, my friends?

Where’s the mistake? Und dann sucht man diesen Fehler. Aktuell suche ich ihn in gewissen Hinsichten. Vermute ihn auch im Detail. Der Teufel steckt im Detail. Aber habe keine Angst mehr davor, ihn zu finden. Und ich glaube, das ist eine elementar wichtige Sache. Selbst wenn ich den Fehler gefunden habe, sei es, er ist entstammt aus meiner Feder oder aus der Feder von anderen in meine Richtung geschrieben. Macht er mir keine Angst. 0,0. Weil ich weiß, ich werde das Quäntchen Gutes, was da drin steckt, werde ich für mich nutzen können.

Und allein die Tatsache, das zu wissen, dass das funktioniert, zeigt mir ja, dass alles cool ist. Viele Dinge kann ich nicht beeinflussen. Über die mache ich mir keinen Kopf. Die hake ich ab. Ja, Sachen werden vielleicht gesagt, die hake ich nicht so schnell ab, weil die gehen in meine Richtung, aber ich kann nicht beeinflussen, ob da noch was kommt, wie es gemeint ist und so weiter und so fort. Kann ich erst nicht beeinflussen, also drauf geschissen. Genau wie Meinungen und Verhaltensweisen von anderen sind mir grundsätzlich und pauschal egal.

Sei denn nochmal ganz klar hervorgehoben, es geht um die wirklich engen Menschen in meinem Leben. Dann ist mir das natürlich nicht egal. Und dann betrifft es mich auch. Und das lasse ich auch zu. Alles andere juckt mich mal. Go away. Mir egal. Aber, ja, das ist so ein bisschen irgendwie so eine kleine so Mimimi-Folge irgendwie, aber die darf auch mal sein. Und ich meine, in allem Mimimi steckt auch ein, jetzt habe ich fast gesagt, ne Mamama. Ups, Kotzwirk. Oh Gott. Steckt natürlich auch was, was, was Kräftiges drin, was, was, was Reinwaschendes drin oder was, was Befreiendes drin.

Und das ist auch gut so. Was geile ist, wenn man die Dinge so sieht, macht es einem einfach nicht mehr so viel Sorge wie früher. Es macht mir nicht die Sorge, auf irgendwelche Getränke wieder zurückzugreifen, irgendwelche Substanzen. Und ja, ich muss zustehen. Also, ähm, es gab jetzt irgendwie vor ein, zwei, keine Ahnung, ich weiß es gar nicht. So, fahr doch mal da und dahin, dann kommst du mal zur Ruhe. 이런 Faktion lag. So, dann kommst du mal. Nee, das ist keine gute Idee. Da gibt es ganz viel Kokaina. Nicht so gute Idee.

Also, nee, das ist nicht so eine gute Idee. Ich nehme das bewusst wahr. Ich gehe quasi meiner, meiner, meiner, meiner, meinem, meinem, meinen eigenen Dämonen lächelt aus dem Weg und sagt so, ah, komm, geht immer da hinten, ihr seid da hinten ganz richtig, ich bleib mal schön hier auf der sonnigen Seite des Lebens, leck mich am Arsch. Ja, und, äh, und, äh, ja, ist einfach geil, das zu spüren. Punkt. Ist einfach geil, das für mich selber wahrzunehmen. Und das macht ja auch was mit einem. Und jeder darf mal ein Mimimi haben.

Und jeder darf mal eine scheiß Phase haben. Aber mir ist wichtig, ich glaube, deswegen erzähle ich den ganzen Kram auch hier, dass ihr das nicht alles auf eine Diagnose schiebt. Ich habe in den letzten Jahren sehr, sehr viele Menschen gecoacht, weit über 500. Und ganz oft kommt dieses, das ist mein ADHS, das ist mein Borderline, das liegt daran, dass ich die und die Krankheit habe. Alter, fick dich. Fick dich. Es liegt an dir, das zu ändern. Und das ist wirklich und wahrhaftig meine Meinung. Natürlich, bevor jetzt wieder alle hier aufschreien, natürlich gibt es Symptomatiken, die vielleicht mit irgendeiner Krankheit, egal welcher Krankheit, einhergehen, die nicht so leicht abzustellen sind.

Das ist auch mir bewusst. Ja? Aber grundsätzlich? Versteck dich nicht hinter einer Diagnose. Versteck dich hinter dem, wie du bist. Nimm das als Vorwand zu sagen, ich bin aber gerade nur mal so. Akzeptiere ich. Oder ich kann das gerade nicht, weil das akzeptiere ich. Ich bin gerade drüber, weil das respektiere ich. Aber erzähl mir nicht, ist es deine Diagnose. Erzähl es mir nicht. Alter, ich habe mich selber lange davor wieder hinter versteckt. Selber. Lang genug. Hab das als Vorwand genommen. Ja, jetzt weiß ich wenigstens, warum ich so bin.

Ah, Bullshit. Bullshit. Für mein persönliches Wachstum war es wichtig. Ganz wichtige Phase in meinem Leben. Es ist in dieser Zeit unfassbar viel passiert. Ey, ich schwöre euch, das, was ihr aus dem Podcast kennt vielleicht, das eine oder andere, das ist nur die Spitze des Eisberges. Ich habe auch viel verbrannte Erde in der Zeit hinterlassen. Und, und, und. Aber für mich ganz persönlich, als Resümee, hat mich das echt weitergebracht. Aber leider Gottes auf den Nacken von anderen. Und die, die das hören, die wissen, wen ich meine.

Und ich kann mich dafür auch nur entschuldigen, weil es geht nicht, dass man sich selber auf den Nacken von anderen weiterbringt. Und das war auch nie, in meinem ganzen Leben nicht, meine Lebensphilosophie. Aber es gab diesen Punkt bei mir und diese Zeit bei mir. Da habe ich mich auch dahinter versteckt. Also erzähl mir kein Mensch, ich wüsste nicht, wie sich das anfühlt. Das soll mir keiner erzählen. Aber aus der heutigen Sicht, aus der heutigen Intelligenz, die ich darüber habe, sage ich ganz klar, ja, du hast vielleicht irgendwelche Fehler an dir.

Siehst die Welt vielleicht komplett anders als ich. oder handelst gerade irgendwie konträr oder völlig aus der Art und aus der Norm. Aber mal im Ernst, das bist ja du. Du hast kein T-Shirt an mit Skyline Borderliner zu sein. Oder, keine Ahnung, ADHS, yes. Nee. Also, sei du mit deinen Fehlern und alles ist cool, bin ich auch. Und glaubt mir, Leute, glaubt mir, glaubt mir, Fehler, ich führe den Fehlerkatalog des bundesweiten, keine Ahnung, den führe ich mit Sicherheit Kilometer weit an. Mit Sicherheit, so viele Fehler habe ich.

Ich habe auch genauso viele gute Seiten an mir. Und ich versuche, meinen Fehlerkatalog so weit abzuarbeiten, dass ich damit cool bin und dass ich auch vielleicht spüre, aneinander mit, die mir wichtig sind, auch was Gutes zu tun. Aber hier nix heilig oder so was, ne. Also, das könnt ihr mal ganz gepflegt vergessen. Ich habe auch ganz schön einen am Dattelzaun. Das muss ich mal bei aller Bescheidenheit über mein sehr gutes Aussehen, meine wahnsinnige Intelligenz, muss ich das einfach auch mal sagen. Ich habe auch ganz schön einen am Dattelzaun.

Ach ja, und eingebildet ist er. Und arrogant. Und hochnäsig. Ja, ne, also, Fehler habe ich genug. Ich weiß aber um meine Fehler. Und ganz ehrlich, da suche ich mir die aus, wo andere denken, das sind Fehler, die ich habe. Und ich so denke, so, ne, hör mal, hör mal, hör mal, das siehst du mal völlig falsch, Kollege. Das ist vielleicht in deinen Augen ein Fehler, in meinen Augen, das ist geil. Ne, ich meine schon die Fehler, die ich mitkriege. Ihr könnt mir alle ja sagen, so, das und das hast du falsch gemacht, das ist doch mein Ding.

Ich habe vielleicht moralisch gesehen so ein paar Sachen wirklich, wirklich versaut. Aber auch das sind alle Steine auf meinem Weg. Und ich habe Steine auf andere Wege gelegt. Und die Menschen sind wiederum selber dafür verantwortlich, diese Steine entweder weiterzugeben oder aus dem Weg zu räumen und, und, und. Aber ich möchte eigentlich kein Verursacher sein, sondern eigentlich eher der Löser. Nicht der Erlöser. Ach, obwohl. Kommen wir wieder zum Thema Sekte. Nein, ich möchte keinem anderen Menschen etwas in den Weg legen, was ich vor mir liegen habe.

Dann lege ich es lieber irgendwo auf Seite, in der Hoffnung, es fällt keiner drüber. Das war auch mal anders. Ich habe einen Stein hier, nimm du, ich habe es sicher. Nimm du ihn, ich habe ihn sicher. Ich brauche den Stein nicht. Fall du das, oh, schade. Hast du dir wehgetan? Ui, ui, ui, ich gehe weiter. So. Ist keine Art. Ist einfach keine Art. Und das war auch ein kurzer Abstand in meinem Leben tatsächlich nur so. Aber der war halt, ja, ich würde sagen, amtlich. So. Und während ich diese Folge hier einrede, rede ich mir ein, dass es mir damit tatsächlich etwas besser geht.

Weil ich mir auch selber durch dieses Quatschen hier ins Gedächtnis rufe, dass vieles einfach anders ist, als es war. Besser vor allen Dingen. Für mich besser, als es war. Vielleicht besser, als es jemals war. War. Wahrscheinlich. Und darauf könnte ich jetzt stolz sein, wenn es mir nicht gerade so scheiße gehen würde. Mein Spaß. Spaß. Aber das ist das Verhalten von vielen. Hey, ich könnte eigentlich, aber mir geht es so schlecht. Und das ist, Leute, seht mir das bitte nach. Das meine ich nicht als Angriff, sondern eher als Aufmunterung.

Wer die Schultern hängen lässt und den Kopf senkt, versucht mal herzhaft zu lachen. Jetzt richtet euch mal auf. Brust ist vorne. Der Blick ist gerade und jetzt lacht mal. Es geht viel leichter. Es ist alles eine Frage der Einstellung. Aber da muss man hinkommen. Und vielleicht schwafel ich euch auch deswegen mit meinem ganzen Scheiß gerade zu, damit ihr auch seht, das ist tatsächlich auch realisierbar. Es ist umsetzbar. Traumata habe ich genug. Aber es war meine Entscheidung, mich drin zu verlieren oder eben nicht.

Ich habe mich drin verloren. Hart drin verloren. Ich struggle gerade mit mir. Jetzt gerade in diesem Moment, in dieser Zeit. Muss abwägen, welche Entscheidungen treffe ich. Es fängt mit so einer Scheiß-Namensänderung tatsächlich an. Ist das sinnvoll, ist das nicht sinnvoll? Bin ich ein guter Dad oder bin ich kein guter Dad? Bin ich ein guter Mensch, bin ich kein guter Mensch? Bin ich ein guter Coach, bin ich kein guter Coach? In den meisten Fällen weiß ich die Antwort. Aber es ist dann auch für mich manchmal so ein bisschen schwer, in diesem Nebel zu sehen.

Aber der Nebel ist keine Nebelwand mehr. Es ist nicht hier the Falk, Nebel des Grauens. Sondern, ja, das ist so ein bisschen Morgentau. Es zieht sich so ein leichter Nebel über die Wiesen, im Hintergrund die Berge, an einem Bergsee. Und da vorne kommt Heidi und lässt sich von Peter ficken. So, und der Großvater filmt. Ja! Ach, herrlich. Ich glaube, das war damals auch so. Heidi hatte sexuell ein ziemlich Hardcore-Leben, weil die kommt ja ursprünglich aus Frankfurt, Bahnhofsviertel. Wer weiß, dann kommt sie in die Berge und hat erstmal an Peter gezeigt, wo die Glocken wirklich hängen.

Der Großvater glaube ich schon, dass der da, ne? Ist nur meine Theorie. Ich habe ja auch immer behauptet, Jesus ist durch ein Gangbang entstanden. Die heiligen drei Könige, Maria und Josef, die hatten da richtig Spaß, aber das hat mir auch Ärger damals eingebracht. Lassen wir dieses. Ah ja, Humor, nicht verlieren. Ist eine Waffe. Ist oft Masking bei sich, setzt man oft auf, um zu überspielen, aber überspielen tut man nur da, wo man sich nicht sicher fühlt. Und wo ich mich nicht sicher fühle, da bleibe ich fern. Ich brauche dieses in Anführungszeichen Scheiß Masking nicht.

Ich gehe einfach nicht dahin, wo ich mich nicht sicher fühle. Ich gebe mich mit den Leuten nicht ab, wo ich mich nicht sicher fühle. Ich reduziere das aufs Minimum. Klar gibt es Momente, da maskiert jeder Mensch, weil es ihm gerade nicht gut geht. Das macht jeder. Aber das ist jetzt nicht unbedingt meine Hauptaufgabe. Und mir sieht man es mittlerweile auch an, wenn es mir gut geht oder eben nicht. So, ich weiß nicht, wie ich diese Folge nenne. Ich weiß noch nicht mal so genau, welchen Sinn und Zweck sie verfolgt. Ich bin für mich Hallo Mücke.

Ich bin für mich der Meinung, ich habe mir einfach mal wieder ein bisschen was runtergequatscht. Und ich bin für mich der Meinung, das ist genau richtig so. Und von daher ist die Folge gut geworden. Punkt. Sie hat für mich seinen Zweck erfüllt. Das heißt jetzt nicht, dass ich jetzt hier lachend gleich durchs Haus laufe oder mir die Sachen vom Leib reiße und hier keine Ahnung, mich an der Couch schreibe oder am Tisch. Aber es hat ein Stück weit dazu beigetragen, dass es einem so ein bisschen besser geht und es ist doch alles schick.

Es ist alles fein. Ich frage euch aber jetzt mal ganz bewusst, vielleicht schreibt ihr es ja mal in die Kommentare, weil die Kommentarfunktion, ich meine, ich habe keine Ahnung, wie viele Tausende von Zuhörern und keiner, schreibt mal bei Spotify in die Kommentare. Jetzt finde ich es cool, wenn ihr mal reinschreiben würdet. Angenommen, ich käme auf die Idee und würde den Namen ändern wollen. Wie würdet ihr es nennen? Wie würdet ihr meinen Podcast benennen so, dass sich nicht viel ändert? Mal abgesehen davon, ich müsste alle Domänennamen ändern, aber das wäre mir noch egal.

Ja. Habt ihr eine Idee? Schreibt es in die Kommentare, egal wo ihr es hier hört, ob auf Social Media, ob auf YouTube oder auf Spotify. Ich würde die gerne mal sammeln, diese Ideen. Und vielleicht bleibt der Name, vielleicht nicht. Mal schauen. Ist auch jetzt mein kleinstes Problem, aber mich würde es trotzdem interessieren, wie ihr es nennen würdet. In diesem Sinne, meine Damen und Herren, ich möchte euch bitten, den Kanal weiter zu unterstützen bei Spotify. Ihr könnt gerne ein Abo dalassen. Es kostet 1,99. Hilft diesem Kanal auch finanziell extrem weiter.

Egal, wo ihr seid, macht die Glocken bitte an. Folgt uns, liked, kommentiert. Das ist unfassbar wichtig für dieses immer größer werdendes Projekt. Und euch kostet das erstmal nichts. Es sei denn, ihr werdet so nett und hinterlasst bei Spotify ein Abo für 1,99 im Monat oder was weiß ich, keine Ahnung. Aber für euch ist das eine Minute, für den Kanal ist das echt eine ganze Menge. In diesem Sinne, mein Name ist Sven auf der Couch aka Border Allein und nein, irgendwas mit Couch wird das hier nicht heißen. In diesem Sinne, macht es gut.

Das ist gut.

Hinweis: Der Podcast teilt persönliche Erfahrungen und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. In einer akuten Krise: Telefonseelsorge 0800 111 0 111, Notruf 112.